Im Viertelfinale wartet nun mit Norwegen der nächste anspruchsvolle Gegner.

Bereits vor dem Anpfiff war Geduld gefragt. Wegen eines Gewitters begann die Partie im ausverkauften Aztekenstadion in Mexiko-Stadt rund eine Stunde später als geplant.

Vor mehr als 80.000 begeisterten Fans startete Mexiko druckvoll und setzte England früh unter Druck. Torhüter Jordan Pickford verhinderte mit einer starken Parade gegen Raúl Jiménez den frühen Rückstand.

Trotz der offensiven Anfangsphase der Gastgeber ging England in Führung. Nach einem schnellen Konter verwandelte Jude Bellingham eine Flanke von Bukayo Saka per Flugkopfball zum 1:0.

Nur zwei Minuten später nutzte der Mittelfeldstar einen Ballverlust der Mexikaner eiskalt aus und erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 2:0.

Mexiko ließ sich davon jedoch nicht entmutigen. Julián Quiñones verkürzte noch vor der Pause auf 1:2 und sorgte dafür, dass die Partie völlig offen blieb.

Rote Karte verändert das Spiel

Kurz nach Wiederbeginn geriet England zusätzlich unter Druck. Jarell Quansah sah nach einem harten Foul nach VAR-Überprüfung die Rote Karte, wodurch die “Three Lions” mehr als 30 Minuten in Unterzahl bestreiten mussten.

Dennoch gelang den Engländern der nächste Treffer. Nach einem Foul an Anthony Gordon verwandelte Kapitän Harry Kane den fälligen Elfmeter souverän zum 3:1.

Doch auch diesmal hatte Mexiko eine Antwort parat. Nach einem Foul im Strafraum entschied der Schiedsrichter erneut auf Elfmeter. Raúl Jiménez verwandelte sicher und brachte die Gastgeber wieder auf 2:3 heran.

In der Schlussphase entwickelte sich ein regelrechter Abwehrkampf. England zog sich tief zurück und verteidigte mit großem Einsatz gegen die immer stärker anrennenden Mexikaner.

Trotz aller Bemühungen gelang den Gastgebern der Ausgleich nicht mehr, sodass England den knappen Vorsprung über die Zeit rettete.

Viertelfinale gegen Norwegen

Mit dem hart erkämpften Erfolg zieht England ins Viertelfinale der Weltmeisterschaft ein. Dort trifft die Mannschaft von Thomas Tuchel auf Norwegen, das sich als einer der Überraschungsgegner des Turniers etabliert hat.

Für Mexiko endet dagegen der Traum vom Heim-Triumph. Trotz einer leidenschaftlichen Leistung und langer Überzahl muss sich der Gastgeber bereits im Achtelfinale aus dem Turnier verabschieden.