Der Grund ist tragisch: Fünf Kreuzbandrisse, acht Operationen und jahrelange Schmerzen machten eine Rückkehr auf den Platz unmöglich. Schon als Siebenjähriger wechselte El Sheiwi in die Nachwuchsakademie der Austria, durchlief alle Altersstufen und schaffte 2021 mit nur 17 Jahren den Sprung in die Kampfmannschaft. Das Eigengewächs begeisterte mit starken Auftritten und wurde schnell als Zukunftshoffnung gefeiert.

Horrorserie startete 2021

Doch dann begann sein persönlicher Albtraum: Im Dezember 2021 riss im Derby erstmals das Kreuzband. Nach monatelanger Reha kämpfte sich El Sheiwi zurück – doch nur wenige Spiele später der nächste Schock. Wieder Kreuzbandriss. Und es sollte noch schlimmer kommen: Drei weitere schwere Knieverletzungen zerstörten schließlich seinen großen Traum.

Körper setzte klare Grenzen

Trotz unbändigem Kampfgeist und der Hoffnung auf ein Comeback musste der junge Fußballer nun die schwerste Entscheidung seines Lebens treffen. „Manchmal entscheidet nicht der Wille, sondern der Körper“, erklärte El Sheiwi emotional. Nach fünf Kreuzbandrissen und acht Operationen müsse er akzeptieren, dass sein Körper ihm klare Grenzen setze.

Verabschiedung gegen Meisterkandidat LASK

Am Sonntag wird das Austria-Eigengewächs vor dem Heimspiel gegen den LASK, der sich in der Generali-Arena zum Meister krönen kann, offiziell verabschiedet – ein emotionaler Abschied von einem Spieler, dessen Karriere viel zu früh endete.