Der Einigung waren zähe Verhandlungen vorausgegangen. Medienberichten zufolge soll Laimers Management zunächst ein Jahresgehalt von bis zu 15 Millionen Euro gefordert haben – deutlich mehr als die bisher kolportierten rund zehn Millionen Euro. Sogar Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß schaltete sich ein und sorgte mit der Aussage „Laimer ist kein Maradona“ für Schlagzeilen.

12 Millionen pro Jahr

Am Ende einigten sich beide Seiten laut deutschen Medien auf einen Vertrag mit einem Jahresgehalt von bis zu zwölf Millionen Euro inklusive Boni. Laimer zeigte sich nach der Unterschrift erleichtert und bekannte sich klar zum deutschen Rekordmeister. „Ich habe schon oft betont, wie happy ich in München bin. Es macht riesig Spaß, in dieser Mannschaft Fußball zu spielen“, sagte der ÖFB-Teamspieler, sagte via orf.at. Er wolle dem Team weiterhin auf mehreren Positionen helfen und „jede einzelne Sekunde alles für den FC Bayern geben“.

„Verlässlichkeit auf Topniveau“

Auch die Bayern-Verantwortlichen fanden nur lobende Worte. Sportdirektor Christoph Freund bezeichnete seinen Landsmann als Vorbild und hob dessen Vielseitigkeit, Leidenschaft und Konstanz hervor. Sportvorstand Max Eberl sprach von „Verlässlichkeit auf Topniveau“ und betonte, Laimer sei auf und neben dem Platz ein wichtiger Faktor für die Mannschaft.

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Seit 2023 bei den Bayern

Laimer wechselte 2023 ablösefrei von RB Leipzig nach München und gewann seither bereits zwei deutsche Meisterschaften. Insgesamt absolvierte er bislang 136 Pflichtspiele für die Bayern, erzielte sieben Tore und bereitete 19 Treffer vor. Auch bei der WM in Nordamerika gehörte der Salzburger zu den Leistungsträgern des ÖFB-Teams und stand in allen vier Partien über die volle Distanz auf dem Platz.