Zahlreiche Spitzenpolitiker haben ihr Kommen angekündigt – doch ausgerechnet EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird fehlen.

US-Präsident Donald Trump verfolgt das Endspiel ebenso vor Ort wie Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez und König Felipe VI. Das Finale bietet damit nicht nur sportliche Unterhaltung, sondern auch Gelegenheit für informelle politische Gespräche am Rande.

Absage wegen Terminüberschneidungen

Wie Politico berichtete, erhielt auch von der Leyen eine Einladung zum WM-Finale. Die Kommissionspräsidentin lehnte jedoch ab. Nach Angaben ihrer Sprecherin Paula Pinho verhindere der Terminkalender eine Reise in die USA.

Dabei wäre das Endspiel durchaus eine Gelegenheit für ein persönliches Treffen mit Trump gewesen. Offiziell verweist die EU-Kommission allerdings ausschließlich auf terminliche Gründe.

Von der Leyen absolvierte in den vergangenen Tagen ein dichtes Programm. Sie reiste nach Kyjiw, um die Unterstützung der Europäischen Union für die Ukraine zu bekräftigen, nahm anschließend an den Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag in Paris teil und wird am Montag in Brüssel den früheren EZB-Präsidenten Mario Draghi treffen. Bei dem Gespräch soll es um die Wettbewerbsfähigkeit Europas gehen.

Auch Argentiniens Präsident Javier Milei wird dem WM-Finale fernbleiben. Medienberichten zufolge verfolgt er Spiele der Nationalmannschaft aus Aberglauben lieber von zu Hause aus.