Während in Frankreich immer wieder über prominente Persönlichkeiten als mögliche künftige Staatslenker spekuliert wird, macht Kylian Mbappé eines unmissverständlich klar: Der Équipe-Tricolore-Kapitän hat keine Ambitionen auf den Élysée-Palast.
In einem Interview mit der französischen Zeitung Le Parisien reagierte der 27-Jährige mit Humor auf entsprechende Spekulationen. „Keine Sorge, ich rede nicht davon, Präsident der Republik zu werden. Das sagen mir zwar viele Leute, aber das steht nicht auf meinem Plan. Ich werde schon so genug gehasst“, sagte Mbappé lachend.

Deutlich realistischer erscheint für Mbappé hingegen eine Zukunft an der Seitenlinie. Der Stürmerstar von Real Madrid kann sich vorstellen, nach seiner aktiven Laufbahn als Trainer zu arbeiten. „Ich werde auf jeden Fall meine Trainerlizenzen machen. Das ist eine zusätzliche Lernerfahrung, die mich persönlich und beruflich weiterbringen kann“, erklärte er.
Frankreich will dritten WM-Titel
Noch denkt Mbappé jedoch nicht konkret an das Karriereende. Frankreich setzt bei der Jagd auf den dritten WM-Titel der Verbandsgeschichte voll auf seinen Superstar. Gemeinsam mit Michael Olise und Ousmane Dembélé bildet er eine der gefährlichsten Offensivreihen des Turniers. Zudem fehlen Mbappé nur noch vier Treffer, um den WM-Torrekord von Miroslav Klose (16 Tore) einzustellen.

Kommentare
Lädt Kommentare...