Der 38-Jährige sorgte bereits im ersten Gruppenspiel mit einem Hattrick gegen Algerien für Schlagzeilen und zeigte eindrucksvoll, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Entsprechend groß ist der Respekt bei Österreichs Team. Teamchef Ralf Rangnick schwärmt im Kurier vom Ausnahme-Kicker: „Man kann kaum glauben, dass er fast 40 Jahre alt ist.“ Gleichzeitig warnt er davor, Argentinien nur auf Messi zu reduzieren. Der Weltmeister verfüge über eine enorme Breite im Kader und könne jederzeit von der Bank nachlegen.

„Hat Pulver schon verschossen“

Auch Kapitän David Alaba weiß, was auf Österreich zukommt. Neben Messi verfüge Argentinien über zahlreiche weitere Topstars, die nun genau analysiert werden. Besonders gespannt ist Mittelfeldspieler Romano Schmid, der offen zugibt, dass Messi sein großes Idol ist. Für ihn wird das WM-Duell zu einem ganz besonderen Fußball-Moment. ÖFB-Star Christoph Baumgartner, der zwar verletzt ist, aber dem Team vor Ort psychologische  Unterstützung gibt, gab eine augenzwinkernde Vorschau ab, er bezog sich auf die drei Tore des Superstars gegen Algerien: „Ich glaube, er hat das Pulver schon verschossen.“

Erste Reifeprüfung

Torhüter Alexander Schlager blickt der Herausforderung ebenfalls mit Vorfreude entgegen. Angst vor den Südamerikanern habe niemand, vielmehr wolle man die große Bühne genießen und dem Weltmeister das Leben schwer machen. Klar ist: Für Österreich wird das Spiel in Dallas zur ersten echten Reifeprüfung bei dieser WM – und für viele Spieler zur einmaligen Chance, sich mit der vielleicht größten Fußball-Legende ihrer Generation zu messen.