Nach dem gelungenen WM-Auftakt gegen Jordanien geht Österreich mit breiter Brust in das Giganten-Duell. Schon ein Punkt würde den vorzeitigen Aufstieg ins Sechzehntelfinale bedeuten. Doch für die Spieler geht es um weit mehr als nur Tabellenpunkte – es ist das Spiel, auf das sie seit Monaten hingefiebert haben.

Danso gegen Messi

„Wir haben Respekt, aber keine Angst“, bringt Paul Wanner die Stimmung auf den Punkt. Auch Philipp Lienhart zeigt sich selbstbewusst: „Unschlagbar ist keiner!“ Besonders im Fokus steht Kevin Danso. Der Abwehrchef soll die wohl schwierigste Aufgabe des Weltfußballs lösen: Lionel Messi stoppen. Der Argentinier startete mit einem Hattrick in das Turnier und präsentiert sich auch mit 39 Jahren in Weltklasseform. Dennoch glaubt Danso an seine Chance: „Viele haben versucht, ihn zu stoppen, keiner hat es hinbekommen. Aber solange wir ein Tor mehr machen, ist es okay für mich“, sagte das Defensiv-Ass zur Krone.

Schon andere „Große“ ausgebremst

Dass Österreich große Namen nicht fürchtet, hat die Mannschaft bereits mehrfach bewiesen. Cristiano Ronaldo verzweifelte einst an der ÖFB-Defensive, Kylian Mbappé wurde bei der EURO weitgehend aus dem Spiel genommen, und auch Erling Haaland fand gegen Österreich kaum Lösungen.

Argentinien ist nicht nur Messi

Zusätzliche Hoffnung macht Kapitän David Alaba. Der Bayern-Star weiß aus eigener Erfahrung, wie man Messi besiegen kann. Mit München feierte er bereits mehrere Erfolge gegen den Argentinier und war auch beim legendären 8:2 gegen Barcelona auf dem Platz. Klar ist aber auch: Argentinien besteht nicht nur aus Messi. Die Mannschaft von Teamchef Lionel Scaloni ist auf jeder Position mit Weltklassespielern besetzt und gilt als einer der Topfavoriten auf den WM-Titel. Doch genau deshalb ist die Motivation im österreichischen Lager riesig. Für viele Spieler ist es das größte Match ihrer Karriere. Die Bühne könnte kaum größer sein – und die ganze Fußballwelt schaut zu.