Während sich die internationale Motorrad-Elite bei der MotoGP am Sachsenring und der Superbike-WM in Donington spannende Rennen lieferte, ereignete sich im Rahmen der Alpe-Adria-Meisterschaft eine verheerende Tragödie.
Bei einem folgenschweren Unfall stürzte Philipp Steinmayr schwer. Das medizinische Team war innerhalb kürzester Zeit vor Ort und leitete umgehend Rettungsmaßnahmen ein. Doch jede Hilfe kam zu spät – der 32-Jährige konnte nicht mehr gerettet werden, berichtet die Kronen Zeitung.
Auch zweiter Fahrer stirbt
Der Unfall forderte ein weiteres Todesopfer. Der Rumäne Adrian Rus (43) wurde zunächst in kritischem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert. Wenig später erlag jedoch auch er seinen schweren Verletzungen.
Angesichts der tragischen Ereignisse entschieden die Veranstalter, das gesamte restliche Rennprogramm sofort abzubrechen.
Bekannter Name im Motorradsport
Philipp Steinmayr gehörte über viele Jahre zu den bekannten Gesichtern der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM). Vor allem in der Superbike-Klasse machte sich der Oberösterreicher einen Namen und bestritt dort zahlreiche Rennen. Sein letzter Einsatz als Stammfahrer liegt rund zwei Jahre zurück.
Auch danach blieb Steinmayr dem Rennsport eng verbunden und startete weiterhin bei internationalen Veranstaltungen.
Sein letzter Beitrag in den sozialen Medien stammt erst von vor fünf Wochen. Darin teilte Steinmayr mit, dass er künftig nicht mehr für das Team National Motos Honda FMA an den Start gehen werde.
Nun trauert die Motorsport-Szene um einen leidenschaftlichen Rennfahrer, der viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde. Der tödliche Unfall in Brünn überschattet das gesamte Rennwochenende und hinterlässt tiefe Betroffenheit bei Fahrern, Teams und Fans.

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