Mit der Niederlage gegen Spanien ist die Fußball-Weltmeisterschaft für Österreich beendet. Nach dem 0:3 im Sechzehntelfinale heißt es für das Team von Ralf Rangnick Abschied nehmen – allerdings nicht gemeinsam. Wie der ÖFB mitteilte, erfolgt die Rückreise der Spieler und des Betreuerstabs individuell.
Die meisten Teamspieler werden in den kommenden Tagen nach Wien zurückkehren. Einzelne Profis reisen allerdings über andere europäische Drehkreuze wie Frankfurt oder München weiter. Eine gemeinsame Chartermaschine für die gesamte Delegation wird es nach dem WM-Aus somit nicht geben.
Positives Fazit
Unmittelbar nach der Niederlage zog Teamchef Ralf Rangnick dennoch ein positives Fazit über das Turnier und zeigte sich vor allem von den Austragungsorten in den USA beeindruckt. Besonders die Stadien in Dallas und Los Angeles hätten bei ihm bleibenden Eindruck hinterlassen.
„Die Stadien sind bombastisch“
„Die Stadien sind bombastisch. Da können wir in Europa, aber speziell in Österreich, nur vor Neid erblassen“, erklärte Rangnick. Er stellte dabei auch einen Vergleich mit Wien an und meinte, selbst eine deutlich kleinere Version der modernen US-Arenen wäre für Österreich bereits ein großer Fortschritt.
Auch die Organisation der Weltmeisterschaft lobte der 68-Jährige ausdrücklich. Von der Sicherheitsorganisation bis zur Logistik sei alles hervorragend funktioniert. Mit einem Augenzwinkern meinte Rangnick: „Eskorten muss man nach dem, was wir hier erlebt haben, neu definieren – mit zehn Motorrädern.“ Die gesamte Abwicklung mit Flügen und Transporten sei aus seiner Sicht nahezu perfekt gewesen.

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