Statt wie gewohnt regungslos auf seinem Podest zu stehen und seine berühmte Statue-Pose einzunehmen, hielt sich Mboladinga zwei Finger an den Kopf, während er mit der anderen Hand seinen Mund verdeckte. In sozialen Netzwerken wurde die Szene sofort tausendfach geteilt. Viele User deuteten die Bewegung als Pistolen-Geste, andere vermuteten eine politische Botschaft hinter dem Auftritt. Eine offizielle Erklärung des Fans gab es zunächst nicht.

Nationalheld als Vorbild

In seiner Heimat gilt „Lumumba Vea“ längst als Kultfigur. Mit seinem markanten Bart, seiner Frisur und seinem Auftreten erinnert er bewusst an Patrice Lumumba, den ersten Ministerpräsidenten des unabhängigen Kongo, der 1961 ermordet wurde und bis heute als Nationalheld verehrt wird. Sein Künstlername bedeutet übersetzt „Lumumba lebt“. Seit Jahren begeistert er Fans, indem er während der Spiele nahezu bewegungslos auf den Tribünen verharrt. Seine ikonische Pose wurde sogar schon von Nationalspielern nachgeahmt.

Rätsel um diesen seltsamen Auftritt

Gerade deshalb sorgte die plötzliche Abkehr von seiner bekannten Rolle für besonderes Aufsehen. Ob hinter der umstrittenen Geste tatsächlich eine politische Aussage steckt oder ob es sich lediglich um eine neue Hommage an Lumumba handelt, bleibt vorerst offen.