Arsenal ist zurück auf dem Thron des englischen Fußballs. Nachdem die Gunners am Montagabend mit einem 1:0-Erfolg gegen Burnley vorgelegt hatten und Manchester City am Dienstag gegen Bournemouth nicht über ein 1:1 hinauskam, steht fest: Arsenal ist erstmals seit 2004 wieder Premier-League-Meister. Insgesamt ist es der 14. Meistertitel für den Traditionsklub aus dem Norden von London.

Dabei hatte es Mitte April noch ganz anders ausgesehen. Trotz neun Punkte Führung, mit einem Spiel weniger, verloren die Gunners zunächst gegen Bournemouth und anschließend das direkte Duell gegen Manchester City –  viele Experten glaubten bereits, dass die Mannschaft von Mikel Arteta erneut unter dem Druck einbrechen würde. Doch diesmal kam es anders.

Arsenal zeigte Meisterqualitäten

Arsenal zeigte in der entscheidenden Phase echte Meisterqualität. Die Gunners beantworteten alle Zweifel mit Siegen. Newcastle wurde mit 1:0 niedergerungen, Fulham klar mit 3:0 besiegt und West Ham mit 1:0 geschlagen. Am Montag gewann Arsenal durch ein Tor von Kai Havertz mit 1:0 gegen Burnley.

Spätestens als Manchester City Anfang Mai bei Everton trotz Führung nicht über ein 3:3 hinauskam, kehrten die großen Hoffnungen in Nordlondon endgültig zurück. Arsenal setzte City damit massiv unter Druck – und die Skyblues patzten schließlich erneut.

Kai Havertz schießt das 1:0 gegen Burnley
Kai Havertz schießt das 1:0 gegen Burnley

Das abschließende Ligaspiel gegen Crystal Palace hat nun für das Rennen um die Meisterschaft keine Bedeutung mehr. Stattdessen richtet sich der Blick bereits auf den 30. Mai: Dann trifft Arsenal im Champions-League-Finale auf Paris Saint-Germain.