Die gute Nachricht: Der 28-Jährige kommt mit Rückenwind aus Deutschland nach Kalifornien. Nach seinem Wechsel zu Schalke im Winter erzielte er in 15 Spielen vier Tore und bereitete drei weitere Treffer vor. Nun soll er Österreichs WM-Kader verstärken. Während Ljubicic erst anreist, ist der verletzte Baumgartner bereits im Teamquartier eingetroffen. Der Schlüsselspieler wird seine Reha bei der Mannschaft fortsetzen und das Team vor Ort unterstützen.

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Keine Grätsche im internen Testspiel erlaubt

Brisant: Rangnick hatte zunächst auf eine Nachnominierung verzichtet. Umso größer ist nun die Verwunderung über den späten Sinneswandel. Ljubicic habe zwar bei Schalke starke Leistungen gezeigt, doch Zeitpunkt und Spielertyp werfen Fragen auf – etwa nach dem Fitnesszustand anderer Nationalteamspieler. Für zusätzliche Geheimniskrämerei sorgte ein internes Testspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit. In diesem durfte nicht gegrätscht werden – Hineinrutschen war also verboten. Ein erneutes Indiz, dass möglicherweise Kopfweh wegen des körperlichen Zustands wichtiger Spieler besteht. Die ÖFB-Kicker spielten drei Mal 15 Minuten, es wurde wild durchgewechselt. Hinweise auf die Startelf gegen Jordanien gab es keine. “Die Karten wurden neu gemischt”, flüsterte Patrick Wimmer dem ORF.

Freier Tag: Ab nach L.A.

Vor dem ersten WM-Spiel am Dienstag gegen Jordanien dürfen die Spieler nun noch einmal durchatmen. Am trainingsfreien Donnerstag zieht es viele ÖFB-Stars nach Los Angeles. Statt Taktik und Training stehen Hollywood, Strand und Sightseeing auf dem Programm. Doch die wichtigste Frage bleibt offen: Warum wurde Ljubicic plötzlich doch noch nachnominiert? Die Antwort darauf liefert derzeit nur eines – jede Menge Spekulationen.