Den umjubelten 2:1-Siegtreffer erzielte Gonçalo Ramos tief in der Nachspielzeit (94.). Besonders bitter für Kroatien: Der vermeintliche Ausgleich in der Verlängerung wurde nach VAR-Überprüfung wegen einer hauchdünnen Abseitsstellung aberkannt – eine Entscheidung, die noch für Diskussionen sorgen dürfte.
Gedenken an Jota
Ronaldo widmete den Erfolg dem genau vor einem Jahr tödlich verunglückten Nationalspieler Diogo Jota. „Wir haben für uns, für Diogo und für Portugal gewonnen“, schrieb der Weltstar nach dem Spiel in den sozialen Medien. Nun wartet auf Portugal mit Österreich-Bezwinger Spanien der nächste WM-Kracher – ein echtes Giganten-Duell um den Einzug ins Viertelfinale.
Eidgenossen stellen Verhältnisse klar
Ebenfalls souverän löste die Schweiz ihr Ticket für die Runde der letzten 16. Die Eidgenossen ließen Algerien beim 2:0 kaum eine Chance. Breel Embolo brachte die Nati bereits nach zehn Minuten in Führung, Denis Ndoye sorgte direkt nach der Pause für die Vorentscheidung. Algerien, das sich erst durch das spektakuläre 3:3 gegen Österreich für die K.-o.-Phase qualifiziert hatte, blieb offensiv über weite Strecken harmlos und verabschiedete sich verdient aus dem Turnier.
Kracher im Achtelfinale
Während Portugal nun den Titel-Mitfavoriten Spanien herausfordert, wartet auf die Schweiz im Achtelfinale der Sieger der Partie Kolumbien gegen Ghana. Die Jagd auf den WM-Titel geht damit für beide europäischen Teams weiter.

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