Wie die „Gazzetta dello Sport“ berichtet, hat der neue Präsident des italienischen Fußballverbandes FIGC, Giovanni Malagò, eine Prüfung der Geschäftsbeziehungen Pirlos angeordnet. Besonders die russische Herkunft des Unternehmens sorgt angesichts des Ukraine-Krieges für politischen Zündstoff.
Werbeauftritt in Moskau sorgt für Kritik
Für zusätzlichen Wirbel sorgte ein Werbeauftritt Pirlos vor zwei Monaten in Moskau. Gemeinsam mit Ex-Teamkollege Marco Materazzi warb der 47-Jährige dort für Fonbet. Mehrere italienische Politiker stellten daraufhin die Frage, ob jemand mit einer derartigen Verbindung Italien als Nationaltrainer vertreten sollte.
Vertrag soll geprüft werden
Pirlo steht derzeit beim Erstligisten United FC Dubai unter Vertrag und fungiert gleichzeitig als globaler Markenbotschafter von Fonbet. Nun soll geprüft werden, ob diese Zusammenarbeit einer Berufung zum Teamchef im Weg steht. Die Anwälte des früheren Mittelfeldstars betonen allerdings, dass der Werbevertrag ausschließlich mit seiner Tätigkeit beim Klub aus Dubai zusammenhänge. Sollte Pirlo den Verein verlassen, könne auch die Zusammenarbeit mit dem Wettanbieter ohne Vertragsstrafe beendet werden.
Ob Pirlo tatsächlich neuer Teamchef der „Squadra Azzurra“ wird, ist damit plötzlich wieder völlig offen.

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