Daniel Beichler hatte am 22. Februar mit einem grandiosen 5:1 beim LASK zwar einen Topeinstand, der Trainereffekt verpuffte aber schnell. In 14 Ligaspielen gab es nur vier Erfolge bei drei Remis und gleich sieben Niederlagen, was einem enttäuschenden Punkteschnitt von 1,15 entspricht. Der Ex-ÖFB-Teamspieler hatte schon zuletzt mehrfach betont, dass die Ergebnisse enttäuschend seien und er als Trainer in der Verantwortung stehe. Ihm dürfte schon vor dem Hartberg-Spiel klar gewesen sein, dass es keine Zukunft für ihn als Chefcoach geben werde.

“Leider waren die Wochen unter Daniel Beichler als Cheftrainer nicht so, wie wir uns das erwartet hatten. Wir wissen, dass er die Mannschaft in einer durchaus schwierigen Situation übernommen und viel versucht hat, um den Turnaround zu schaffen. Am Ende waren weder die Ergebnisse noch die sportlichen Leistungen so, wie wir sie von unserer Mannschaft erwarten, weshalb wir jetzt diesen Schritt setzen müssen”, erläuterte Sport-Geschäftsführer Marcus Mann. Man wolle die Saison mit einer ganz neuen sportlichen Führung beginnen. Deshalb scheiden auch die Co-Trainer Raphael Ikache, der zur Red Bull Akademie zurückkehren wird, sowie Zlatko Junuzovic aus dem Trainerteam aus.