Wie die italienische Gazzetta dello Sport berichtet, beschäftigt sich Inter Mailand intensiv mit einer Verpflichtung des Routiniers. Alabas Vielseitigkeit, Führungsqualitäten und internationale Erfahrung machen ihn für den italienischen Spitzenklub zu einer attraktiven Verstärkung.

Allerdings soll der Österreicher derzeit nur die zweite Wahl sein. Wunschkandidat der Nerazzurri bleibt demnach Trevoh Chalobah vom FC Chelsea. Sollte dieser Transfer scheitern, könnte Inter bei Alaba ernst machen, berichtet oe24.

Auch Stadtrivale Milan mischt mit

Nicht nur Inter, sondern auch AC Milan soll weiterhin großes Interesse am Defensivspieler haben. Italienischen Medien zufolge gab es bereits erste Gespräche mit Alabas Umfeld.

Dabei sollen vor allem die finanziellen Rahmenbedingungen sowie der aktuelle Fitnesszustand des ÖFB-Kapitäns ausgelotet worden sein. Konkrete Verhandlungen über einen Wechsel sollen jedoch noch nicht laufen. Neben den beiden Mailänder Traditionsvereinen wird Alaba auch immer wieder mit Galatasaray Istanbul in Verbindung gebracht.

Zudem halten sich seit Monaten Spekulationen über einen Wechsel in die nordamerikanische MLS oder in die finanzstarke Saudi Pro League. Damit mangelt es dem österreichischen Abwehrchef keineswegs an Optionen.

Alaba hält sich bedeckt

Der 34-Jährige selbst wollte sich nach dem Ausscheiden bei der Weltmeisterschaft noch nicht zu seiner Zukunft äußern.

„Ich habe mir überhaupt keine Gedanken gemacht um meine Zukunft, auch auf Klubebene. Ich war wirklich hier und jetzt sehr konzentriert und fokussiert auf diese Weltmeisterschaft.“

Mit dem Beginn der Saisonvorbereitung steigt nun jedoch der Zeitdruck. Die europäischen Spitzenvereine wollen ihre Kader möglichst früh komplettieren – und auch Alaba wird sich wohl schon in den kommenden Wochen entscheiden müssen, wo er seine erfolgreiche Karriere fortsetzt.

Ob es ihn nach Mailand, Istanbul, in die USA oder nach Saudi-Arabien zieht, bleibt offen. Sicher ist nur: Der ÖFB-Kapitän zählt weiterhin zu den begehrtesten Routiniers auf dem internationalen Transfermarkt.