Mourinho soll in Madrid einen Vertrag bis mindestens 2028 erhalten – und damit eine völlig neue Ära bei den Königlichen einläuten. Für Mourinho wäre es laut Sky-Infos eine emotionale Rückkehr an jene Station, bei der er bereits von 2010 bis 2013 für Titelerfolge sorgte. In seiner ersten Amtszeit holte „The Special One“ mit Real die Meisterschaft, den Pokal und den Supercup.
Triumphe, aber auch Dramen
Im Supercopa-Rückspiel gegen FC Barcelona 2011 ging er während einer Rudelbildung der Spieler hinter Barça-Co-Trainer Tito Vilanova und bohrte ihm mit dem Finger ins Auge. Die Szene ging um die Welt und wurde zu einem der größten Skandale seiner Karriere. Mit Vilanovas damaligem Chef, Trainer-Guru Pep Guardiola, verband ihn eine hochgiftige Konkurrenz. Mourinho sprach mehrfach über Schiedsrichter, Verschwörungen und „Einfluss“ Barcelonas auf die UEFA. Auch mit den eigenen Spielern legte er sich an. Selbst mit Superstar Cristiano Ronaldo soll es heftig gekracht haben. Mehrere Berichte sprechen von hitzigen Kabinen-Streitigkeiten – inklusive persönlicher Vorwürfe.
Zurück an Europas Spitze
Jetzt soll das 63-Jährige Enfant terrible den spanischen Rekordmeister nach einer enttäuschenden titellosen Saison wieder an die europäische Spitze führen. Unter Interimscoach Álvaro Arbeloa blieb Real heuer ohne Titel – für die anspruchsvollen Fans in Madrid ein Zustand, der kaum zu akzeptieren ist. Mit Mourinho soll sich das nun ändern.
Rätselraten um Alaba
Brisant auch aus österreichischer Sicht: David Alaba steht vor dem Abschied aus Madrid. Der Vertrag des ÖFB-Kapitäns läuft im Sommer aus, wohin es den Wiener zieht, ist aktuell noch offen.

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