Bereits als Teenager sorgte Buzek für Furore. Bei der Vienna schaffte er ein bis heute einzigartiges Kunststück: In einer Saison wurde er mit Schülern, Jugend und Kampfmannschaft Meister. Mit nur 17 Jahren krönte er sich zudem zum Torschützenkönig der Liga. Kurz darauf debütierte er im Nationalteam und galt jahrzehntelang als jüngster ÖFB-Teamspieler der Geschichte.
Surreale Torausbeute
Für Österreich absolvierte Buzek insgesamt 42 Länderspiele und gehörte auch zum WM-Kader 1958 in Schweden. Auf Klubebene schrieb er sowohl bei der Vienna als auch bei Austria Wien Geschichte. Für die Döblinger erzielte er in 163 Spielen unglaubliche 138 Tore, später feierte er mit Austria Wien weitere Meistertitel und Cupsiege.
Ein Leben für den Fußball
Auch nach seiner aktiven Karriere blieb Buzek dem Fußball eng verbunden. Der berühmte Teamchef Leopold Stastny riet Buzek eins: „Such dir einen Trainerjob.“ Gesagt, getan: Als Trainer, Sportdirektor und Funktionär setzte er sich weiter für den österreichischen Fußball ein. Mit seinem Tod verliert Österreich einen Spieler, der eine ganze Generation geprägt hat – und dessen Name für immer mit den goldenen Zeiten des heimischen Fußballs verbunden bleiben wird.

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