Noch ist die Fußball-WM 2026 in vollem Gange – doch ein virales Video macht Österreich schon jetzt zum Weltmeister. Die Satireproduktion des Wiener Studios sequence.five sorgt bei ÖFB-Fans für Gänsehaut, lange bevor der Traum überhaupt Wirklichkeit werden könnte. Der Spruch „Wir sind Weltmeister, Oida!“ ist dabei zum emotionalen Höhepunkt geworden.

Eine Zeitreise ins Jahr 2056

Das Video inszeniert mithilfe von KI eine fiktive Dokumentation aus der Zukunft: Österreichs WM-Helden wie Marcel Sabitzer, David Alaba, Teamchef Ralf Rangnick oder Marko Arnautović blicken darin auf die ruhmreiche WM-Endrunde 2026 zurück. Besonders kurios: Arnautović sitzt in dem Clip als Bundespräsident in der Hofburg.

Das Studio selbst beschreibt die Idee hinter dem Clip so: „Die WM hat begonnen und da fragt man sich schon: Was wäre eigentlich, wenn unsere Burschen das Ding wirklich nach Hause bringen? Wir haben das Szenario mal durchgespielt. Herausgekommen ist eine satirische ‘Doku’ aus dem Jahr 2056.“

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19. Juli: Fußball-Feiertag

Das Video steckt voller humorvoller Szenen. So wird etwa die Bundeshymne umgedichtet: „Land der Weltmeister“ singt ein fiktiver Chor in dem Clip. Ein deutscher Camping-Tourist beschwert sich über junge ÖFB-Fans, die jedes Jahr am 19. Juli die Ruhe stören, um den historischen Triumph zu feiern. Die Anspielung ist klar: Offenbar hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen sein Versprechen wahr gemacht und diesen Tag zum nationalen Feiertag erklärt.

Auch der mittlerweile legendäre Klappstuhl von David Alaba feiert ein Comeback – in einer Szene stemmt ihn ein Mitarbeiter der Müllabfuhr vor Freude in die Höhe.

Vom Stadion-Streit zum Luxusproblem

Sogar das in Österreich endlose Thema eines neuen Nationalstadions greift das Film- und Fernsehstudio auf – und dreht es ins Absurde. Nach dem WM-Titel ist der Stadionmangel nämlich zum Luxusproblem geworden: Plötzlich gibt es gleich mehrere moderne Arenen im Land, etwa neben einer Skipiste oder in Krems an der Donau.

Wie groß der fiktive Jubel ausfällt, zeigt eine andere Szene besonders deutlich: Im Wiener Stadtpark muss die berühmte Johann-Strauss-Statue einer Alaba-Statue weichen.