Italien, ausgeschieden im WM-Playoff gegen Bosnien-Herzegowina, könnte am Ende doch noch bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada auflaufen. Der Preis: Der qualifizierte Iran fliegt raus.
So lautet der pikante Vorschlag von Trump-Vertrauten Paolo Zampolli. Gegenüber der Financial Times bestätigte er, sowohl US-Präsident Donald Trump als auch FIFA-Boss Gianni Infantino persönlich mit dem Vorschlag konfrontiert zu haben: Iran raus, Italien rein. „Ein Traum”, schwärmt er.
Der Hintergrund ist durchsichtig: Trump und Italiens Premierministerin Giorgia Meloni hatten sich zuletzt öffentlich zerstritten – Auslöser war Trumps Beschuss von Papst Leo XIV. Nun soll ein WM-Ticket für Italien diesen Disput beenden.
„Nicht angemessen"
Doch der Plan hat ein Problem: Außer Zampolli will ihn niemand. Italiens Sportminister Andrea Abodi erteilte der Idee sofort eine schallende Absage. Eine Nachnominierung sei „nicht angemessen” – Qualifikation finde auf dem Spielfeld statt, nicht in Washingtoner Hinterzimmern. Noch deutlicher wurde Abodi in Richtung FIFA: Eine solche Entscheidung sei schlicht „nicht möglich”.
Und die FIFA selbst? Präsident Infantino stellte unmissverständlich klar, der Iran werde „auf jeden Fall” an der WM teilnehmen. Rom blockt, die FIFA blockt – der Zampolli-Plan ist damit von allen Seiten isoliert.
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