Doch damit nicht genug: Bei Kontrollen entdeckte die Polizei in einem Bus mit anreisenden Demonstranten gleich 59 Sprengsätze. Die Behörden schlagen Alarm und warnen vor einer Gefahr für die Bevölkerung.
Barrikaden legen Hauptstadt lahm
Die Proteste werden von einer radikalen Splittergruppe der Lehrergewerkschaft CNTE organisiert. Die Demonstranten fordern höhere Gehälter und die Rücknahme einer Pensionsreform. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, errichten sie Barrikaden und legen Teile der Hauptstadt lahm.
„Aktionen sind eine Provokation“
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum reagierte scharf. Die Aktionen seien eine „Provokation“ und die Entscheidung, ausgerechnet rund um die WM und die Fan-Zonen zu demonstrieren, sei „unerklärlich“. Die Regierung wolle sich jedoch auf keine Eskalation einlassen, schreibt die Krone.
Nervosität hinter den Kulissen
Die Protestführer zeigen sich davon unbeeindruckt. „Hier werden wir unseren Kampf fortsetzen“, kündigten sie an. Für Donnerstag ist bereits die nächste Großdemonstration geplant – genau am Tag des WM-Auftakts. Trotz des Chaos geben sich die Behörden betont gelassen. Das Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Mexiko und Südafrika werde wie geplant stattfinden, versicherte die Regierung. Hinter den Kulissen laufen die Sicherheitsvorkehrungen allerdings auf Hochtouren.
Tränen und Gummigeschoße eingesetzt
Schon vor wenigen Tagen war eine Demonstration der Lehrer eskaliert. Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschoße ein, um die Protestierenden auseinanderzutreiben. Nun richtet sich der Blick der Fußball-Welt gespannt auf Mexiko: Wird die WM zum großen Fußballfest – oder droht schon vor dem ersten Anpfiff der nächste Eklat?

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