Deutschland scheiterte im Sechzehntelfinale im Elfmeterschießen an Paraguay und musste die Heimreise früher antreten als erhofft. Bei unseren Nachbarn sorgt das frühe WM-Aus für viel Frust. „Eine Blamage“, „Nagelsmann muss gehen!“ oder auch „Da reden „Experten“ man im Vorfeld von Paraguay als Drittklassige Mannschaft und dann fliegt man raus“, ist etwa auf X zu lesen.

Für Diskussionen sorgt zudem auch Bundeskanzler Friedrich Merz. Er lobte die Mannschaft auf Instagram mit den Worten: „Was für ein Spiel! Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch.“ Während Merz damit Rückhalt zeigen wollte, fiel die Reaktion in den sozialen Netzwerken gemischt aus. Auf X fragten mehrere Nutzer: „Welches Spiel hat er gesehen?“ Andere kritisierten, an einer solchen Niederlage gebe es wenig schönzureden. Auch zahlreiche deutsche Medien bewerteten das Ausscheiden deutlich kritischer. 

Österreich darf hoffen

In Österreich darf man hingegen noch hoffen. Dank des Last-Minute-Ausgleichs von Sasa Kalajdzic gegen Algerien steht die ÖFB-Auswahl im Sechzehntelfinale und trifft am Donnerstagabend auf Topfavorit Spanien.

Die Rollen sind hier zwar klar verteilt. Dennoch steht schon jetzt fest: Österreich bleibt bei dieser Weltmeisterschaft länger im Wettbewerb als Deutschland. Selbst im Falle eines Ausscheidens gegen Spanien endet das Turnier für die Mannschaft von Ralf Rangnick erst knapp drei Tage nach dem Aus des großen Nachbarn – eine Randnotiz, die viele österreichische Fußballfans mit einem Schmunzeln zur Kenntnis nehmen dürften.

Schaffen wir nach dem „Wunder von Kansas“ auch das „Wunder von Los Angeles“? Was meinen Sie? Schreiben Sie es in die Kommentare!