50 Millionen beinahe verpasst: Dieser Fehler kostete Australier fast seinen Gewinn
Ein Familienvater aus einem Vorort von Melbourne hat 50 Millionen australische Dollar im Powerball gewonnen – und hätte den Mega-Jackpot beinahe verpasst. Erst mit Verzögerung wurde dem Mann klar, dass sich sein Leben schlagartig verändert hat.
Ein Bildschirm, der Preise für automatisch generierte Powerball-Tipps in einem Kiosk in Canberra zeigt, am Dienstag, dem 23. Januar 2024.IMAGO/MICK TSIKAS
Der Mann aus Wyndham Vale, einem Vorort von Melbourne, verbrachte gerade einen ganz normalen Abend mit seinem Sohn vor dem Fernseher. Fußball lief, die Stimmung war entspannt. Was er zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: Sein Leben hatte sich bereits grundlegend verändert.
Denn bei der aktuellen Powerball-Ziehung hatte er den Jackpot geknackt – 50 Millionen australische Dollar, umgerechnet rund 28 Millionen Franken.
Zweifel statt Jubel
Als er schließlich Hinweise auf den möglichen Gewinn bemerkte, reagierte er zunächst skeptisch. Zu unwirklich erschien ihm die Summe, zu ungewöhnlich die Situation. Erst als weitere Hinweise auftauchten, begann er, der Sache genauer nachzugehen.
Wie 20 Minuten berichtete, bestätigte ein Blick in die Lotterie-App den Treffer. Auch der Abgleich mit dem eigenen Spielschein ließ keinen Zweifel mehr zu. Trotzdem blieb ein Rest Unsicherheit – bis er schließlich selbst bei der Lotterie nachfragte. Dort erhielt er die endgültige Bestätigung: Er war tatsächlich Millionengewinner.
„Ich bin völlig fassungslos“, sagte der Mann später. In diesem Moment saß er noch immer mit seinem Sohn vor dem Fernseher.
Warum ihn niemand erreichte
Dass die Lotterie ihn nicht sofort telefonisch kontaktieren konnte, lag an einem simplen Detail: In seinem Kundenkonto war noch eine alte Handynummer gespeichert. So verzögerte sich die direkte Benachrichtigung zusätzlich.
Minimaler Einsatz, maximaler Gewinn
Besonders bemerkenswert: Der Glücksschein kostete nur rund 3,50 Franken. Der Mann setzt nach eigenen Angaben grundsätzlich auf den kleinsten Einsatz. Statt auf vertraute Zahlen wie Geburtstage griff er diesmal zu einer Zufallsauswahl – darunter die 14, seine Lieblingsnummer im Fußball. Genau diese Zahl wurde am Ende entscheidend.
Bodenständig trotz Millionen
Trotz des plötzlichen Reichtums bleibt der Australier bescheiden. Er plant, ein Haus für seine Familie in seinem bisherigen Wohnort zu kaufen, Schulden zu tilgen und auch seiner Gemeinde etwas zurückzugeben. Außerdem möchte er für seine Kinder vorsorgen.
Sein größter Wunsch: finanzielle Sicherheit für die ganze Familie. „Dann sind wir alle schuldenfrei.“
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