Rewe hat den Nahversorger-Standort in Münzkirchen übernommen. Damit ist klar: Die Nahversorgung im Ort bleibt nicht auf Dauer reduziert. Der bisherige Unimarkt bekommt ein neues Gesicht – und einen neuen Namen.

Auf Anfrage von meinBezirk bestätigt der Konzern in einer schriftlichen Stellungnahme:
„Zum Standort Münzkirchen können wir bestätigen, dass der ehemalige Unimarkt künftig als Billa weitergeführt wird.“

Damit ist die Zukunft des Standorts grundsätzlich gesichert. Doch bis die Türen tatsächlich wieder aufgehen, dürfte es noch dauern.

Modernisierung statt Schnellstart

Rewe plant keine einfache Übernahme im Bestand – sondern einen umfassenden Umbau. In der Stellungnahme heißt es weiter:
„Der Markt wird derzeit umfassend modernisiert und komplett erneuert, um den Kundinnen und Kunden ein zeitgemäßes und attraktives Einkaufserlebnis zu bieten.“

Das bedeutet: Adaptierungen, Modernisierung, Neugestaltung. Details zu konkreten Bauanträgen oder Zeitplänen liegen der Gemeinde laut Bürgermeister derzeit noch nicht vor.

Helmut Schopf erklärt gegenüber MeinBezirk Schärding:
„Wann genau eröffnet wird, steht noch nicht fest. Unsere Hoffnung ist, dass der Markt noch heuer in Betrieb geht.“

Doch genau hier zeigt sich die Diskrepanz. Während die Gemeinde auf eine Wiedereröffnung noch im laufenden Jahr 2026 hofft, nennt Rewe einen anderen Zeitrahmen.

Eröffnung erst 2027 geplant

Der Konzern stellt klar:
„Die Wiedereröffnung ist daher für 2027 geplant.“

Damit dürfte sich die Wartezeit für die Bevölkerung verlängern. Für eine Gemeinde mit großem Einzugsgebiet ist das keine Kleinigkeit.

Bürgermeister Schopf betont die Bedeutung des Standorts:
„Wir sind natürlich interessiert daran, dass wir an diesem Standort wieder etwas hinbekommen. Schließlich ist für das große Einzugsgebiet ein Markt zu wenig.“

Aktuell ist die Versorgungssituation im Ort angespannt. Ein einzelner Markt sei für das große Einzugsgebiet nicht ausreichend, so das Gemeindeoberhaupt.

Neue Jobs für die Region

Neben der Modernisierung kündigt Rewe auch neue Arbeitsplätze an. In der Stellungnahme heißt es:
„Im Billa Markt sollen künftig zwischen 20 und 25 Mitarbeiter beschäftigt werden.“

Damit entstehen zwischen 20 und 25 Jobs am Standort – ein wirtschaftlicher Impuls für Münzkirchen und Umgebung. Gerade im ländlichen Raum sind neue Arbeitsplätze ein wichtiger Faktor.