Airbus im Aufwind – doch Triebwerksmangel bremst den A320
Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat sein Ergebnisziel für das abgelaufene Jahr leicht übertroffen, muss aber beim Hochlauf der Produktion seines Verkaufsschlagers A320 weiter Abstriche machen.
Der Umsatz sei 2026 um sechs Prozent auf 73,4 Milliarden Euro gestiegen, teilte das französisch-deutsche Unternehmen am Donnerstag in Toulouse mit. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) schnellte um ein Drittel auf 7,13 Milliarden Euro.
Vorstandschef Guillaume Faury will die Dividende um 20 Cent auf 3,20 Euro je Aktie erhöhen. Für das laufende Jahr hat sich Airbus vorgenommen, 870 (2025: 793) Verkehrsflugzeuge auszuliefern und das bereinigte Ebit auf 7,5 Milliarden Euro zu steigern.
Dabei bremst die “beträchtliche” Knappheit an Triebwerken des US-Zulieferers Pratt & Whitney die Produktion. Das gelte auch für den geplanten Hochlauf bei der Kurzstreckenflugzeug-Familie A320. Bis Ende 2027 sollen davon nun 70 bis 75 Maschinen pro Monat gebaut werden, erst danach werde sich die Zahl bei 75 einpendeln, erklärte Airbus.
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