Betroffen ist der Ford Kuga Plug-in-Hybrid. In der Hochvoltbatterie kann es zu einem internen Kurzschluss kommen. Sogar ein Fahrzeugbrand ist möglich. Das Kraftfahrt-Bundesamt überwacht die Rückrufaktion, die unter der Nummer 15919R läuft.

242.000 Ford-Autos betroffen

Insgesamt sind rund 242.000 Autos weltweit betroffen. Die Modelle wurden zwischen August 2019 und November 2023 gebaut. Besonders heikel: Der Defekt kann sich während der Fahrt bemerkbar machen. Eine Warnmeldung („Sicher anhalten“) erscheint im Cockpit, gleichzeitig kann die Antriebsleistung plötzlich wegfallen.

Ford spricht außerdem von einer möglichen „thermischen Entgasung“ der Batterie – ein technischer Begriff, der im Ernstfall zu einem Brand führen kann.

Bis zur endgültigen Lösung – ein Software-Update wird erst Mitte 2026 erwartet – gelten strenge Vorgaben. Der Akku darf nur noch bis maximal 80 Prozent geladen werden, zudem sollen bestimmte Fahrmodi vermieden werden. Die Reparatur wird kostenlos durchgeführt, betroffene Halter werden informiert.