Vor allem Arbeitsspeicher und Grafikkarten haben sich drastisch verteuert. Arbeitsspeicher kostet inzwischen 300 bis 350 Prozent mehr als noch Anfang 2025. Diese Entwicklung schlägt unmittelbar auf die Endpreise durch.

KI-Boom verschärft den Engpass

Haupttreiber dieser Entwicklung ist der anhaltende Mangel an Mikrochips. Ausgelöst wird dieser unter anderem durch den massiven Ausbau von Rechenzentren für Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Große Technologiekonzerne wie Google, Microsoft investieren enorme Summen in entsprechende Infrastruktur – und sichern sich große Teile der verfügbaren Chipkapazitäten. Diese Nachfrage führt dazu, dass der Markt für klassische Hardware zunehmend unter Druck gerät.

Europa im Hintertreffen

Ein weiterer Faktor ist die geringe Eigenproduktion von Mikrochips in Europa. Während die Nachfrage global steigt, fehlt es regional an ausreichenden Produktionskapazitäten. Das verstärkt die Abhängigkeit von asiatischen Lieferketten und verschärft die Preisdynamik zusätzlich.

Mini-PCs als alternative Lösung

Angesichts der steigenden Kosten suchen viele Verbraucher nach günstigeren Alternativen. Eine Option bieten sogenannte Mini-PCs. Diese kompakten Geräte kombinieren platzsparendes Design mit solider Leistung und eignen sich für verschiedenste Anwendungen: Vom Homeoffice über Mediennutzung bis hin zum Zweitrechner; dieser Meinung ist zumindest E-Commerce-Riese Amazon, der diese Mini-PCs nun ins Sortiment aufgenommen hat. Einige Modelle sind bereits ab 400 Euro erhältlich.