Der Name Leica entstand aus dem Namen „Leitz Camera“. Leica war die Kamera berühmter Fotografen wie Robert Capa oder Henri Cartier-Bresson. Vor rund 20 Jahren stand Leica kurz vor der Pleite, weil der Übergang zur digitalen Fotografie verschlafen wurde. Inzwischen schreibt das Unternehmen Rekordumsätze und setzt verstärkt auf Smartphones als neues Geschäftsfeld. Das Kamera-Smartphone wird gemeinsam mit dem chinesischen Elektronikkonzern Xiaomi produziert.

Technik wie sonst nur in professionellen Kameras

Leica setzt auf seine Stärke Fotografie. Das neue Leitzphone soll Technik bieten, die sonst nur in professionellen Kameras steckt. Dazu gehört ein besonders großer Bildsensor, der deutlich mehr Licht einfängt als gewöhnliche Smartphone-Kameras. Dadurch sollen vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen bessere Fotos entstehen.

Auf der Rückseite sitzt die Kamera in einem großen Metallring. Er kann gedreht werden und funktioniert ähnlich wie ein Einstellrad bei klassischen Kameras – etwa für Zoom oder Belichtung. Leica-Chef Matthias Harsch bezeichnet Smartphones als „natürliche Erweiterung der Leica-Welt“. Früher habe man befürchtet, dass Handys das Kamerageschäft zerstören würden – stattdessen habe Leica dadurch neue Märkte erschlossen.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partner-Portal NiUS erschienen.