Hochsteuerland Österreich? Freiheitliche Wirtschaft fordert Kurswechsel
Während die Bundesregierung über neue Einnahmen und zusätzliche Belastungen diskutiert, schlägt die Freiheitliche Wirtschaft Alarm. Österreich sei „längst ein Hochsteuerland“ – und trotzdem werde weiter „an der Steuerschraube gedreht“, heißt es in einer aktuellen Presseaussendung.
Die Freiheitliche Wirtschaft sieht die Ursachen der finanziellen Herausforderungen nicht auf der Einnahmenseite. Wörtlich heißt es: „Österreich hat kein Einnahmenproblem, sondern ein massives Ausgabenproblem.“
Der Staat sei „zu teuer, zu langsam und zu weit von der wirtschaftlichen Realität entfernt“. Während „draußen die Betriebe um Aufträge, Liquidität und Mitarbeiter kämpfen“, wachse „im System der Verwaltungsapparat weiter“, die Bürokratie nehme zu und „der Standort verliert Schritt für Schritt an Tempo“.
Warnung vor zusätzlichen Belastungen
In der Aussendung wird weiter betont, dass zusätzliche Belastungen in einer Phase schwacher Konjunktur problematisch seien. „Wer in einer Phase schwacher Konjunktur Betriebe zusätzlich belastet, gefährdet Arbeitsplätze, Investitionen und unseren Wohlstand“, heißt es.
„Was jetzt notwendig ist, ist keine kosmetische Korrektur, sondern eine echte Reform des Systems“, heißt es weiter.
Konkret werden folgende Maßnahmen genannt:
-„spürbare Entlastung bei den Lohnnebenkosten“
-„echten Bürokratieabbau“
-„klare, effiziente Strukturen statt gewachsener Doppelgleisigkeiten“
Leistung, Verantwortung und unternehmerische Initiative müssten sich wieder lohnen. Österreich brauche „wieder Zuverlässigkeit, Planungssicherheit und den Mut zur Veränderung, damit unsere Wirtschaft ihre Stärke entfalten kann“.
Schachner: „Jetzt ist die Zeit für eine echte, strukturelle Reform“
René Schachner MSc, Präsident der österreichischen Unternehmerakademie, wird in der Aussendung mit deutlichen Worten zitiert:
„Unsere Betriebe brauchen keine weiteren Abgaben und Belastungen, sondern endlich Respekt vor ihrer Leistung. Wer den Staatsapparat weiter aufbläht und ständig an der Abgabenschraube dreht, gefährdet den Standort. Jetzt ist die Zeit für eine echte, strukturelle Reform – klar, konsequent und ohne politische Schönfärberei.“
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