Das Unternehmen – besser bekannt unter der Marke Interio – meldete Schulden in Höhe von 6,8 Mio. Euro an, teilte der KSV 1870 am Montag mit. Wobei 69 Gläubiger betroffen sind. Das Unternehmen zählt 37 Beschäftigte, deren Gehälter seit Februar offen sind.

Nicht die erste Insolvenz

Es handelt sich nicht um die erste Insolvenz des Unternehmens mit Sitz in Vösendorf sowie Filialen in Wien, Linz und Graz. Bereits 2024 meldete Interio Insolvenz an. Allerdings konnte der damals abgeschlossene Sanierungsplan nicht zur Gänze erfüllt werden. Nicht nur diese Altlasten, sondern auch Kostensteigerungen für das Personal, Miete und Energie belasteten das Budget, merkte Creditreform an. Daher ist ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung mit einer Quote von 20 Prozent geplant.