Das Leben in Österreich ist spürbar teurer geworden – vor allem beim Wohnen. Laut der aktuellen Konsumerhebung 2024/2025 liegen die durchschnittlichen monatlichen Konsumausgaben der Haushalte inzwischen bei 4.170 Euro. Das ist ein Plus von 28,3 Prozent im Vergleich zur letzten Erhebung von 2019/2020.

Wie Daten von Statistik Austria zeigen, über die die APA und Selektiv berichten, ist der Bereich Wohnen und Energie dabei mit Abstand der größte Ausgabenposten.

Statistik Austria, Selektiv/Statistik Austria, Selektiv

Wohnen bleibt größter Kostenfaktor

Im Schnitt geben Haushalte monatlich rund 1.100 Euro für Wohnen und Energie aus, das sind 309 Euro mehr als noch vor fünf Jahren. Damit entfällt mehr als ein Viertel der gesamten Konsumausgaben auf diesen Bereich.

Auf dem zweiten Platz liegt der Verkehr: Hier werden im Durchschnitt 567 Euro pro Monat ausgegeben, was einem Anstieg von 112 Euro gegenüber der letzten Erhebung entspricht.

Auch für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke müssen Haushalte tiefer in die Tasche greifen. Im Schnitt werden dafür 484 Euro pro Monat ausgegeben, das sind 92 Euro mehr als noch in den Jahren 2019/2020.

Insgesamt zeigt sich damit ein deutlicher Anstieg der Lebenshaltungskosten. Im selben Zeitraum stieg der Verbraucherpreisindex (VPI) um 26,9 Prozent.