Im Zentrum der Sorge steht die Straße von Hormus. Wird der Engpass nicht rasch gelöst, drohen laut Fachleuten innerhalb weniger Wochen erste Probleme in den Lieferketten. Nach rund zwei Monaten könnte es dann richtig ernst werden – mit spürbaren Lücken in den Regalen.

Wie konkret die Lage bereits ist, zeigt ein erstes Beispiel aus Österreich: Der Hersteller hinter dem Kultgetränk „Dreh und Trink“ schlägt Alarm. Der Grund ist brisant – ein zentraler Kunststoff für die Flaschen ist plötzlich massiv teurer geworden. Innerhalb kürzester Zeit haben sich die Preise verdoppelt.

Belastung für Hersteller: Rohstoffpreise steigen enorm

Firmenchef Kurt Hofer spricht von einer Belastung, die sogar die Corona-Krise in den Schatten stellt. Noch könne man liefern, doch die Unsicherheit wächst täglich. Sollte sich die Situation weiter zuspitzen, könnten bald nicht nur Getränke betroffen sein.

Die Hintergründe reichen weit über einzelne Produkte hinaus: Steigende Rohstoffpreise, unterbrochene Lieferketten und geopolitische Spannungen drohen eine Kettenreaktion auszulösen.