Pleiten-Schock: Das sind Österreichs größte Insolvenzen im Jänner
Die Insolvenzwelle in Österreich reißt nicht ab: Im Jänner 2026 meldeten mehrere größere Betriebe Konkurs an. Besonders stark betroffen sind Industrie und Handel. Eine neue Liste zeigt die zehn größten Pleiten nach Mitarbeiterzahl.
Österreichs Wirtschaft startet mit einem deutlichen Warnsignal ins neue Jahr: Gleich mehrere Unternehmen schlitterten in die Insolvenz. Eine Auswertung der Kronen Zeitung zeigt nun die größten Jänner-Pleiten des Landes.
An der Spitze steht die Wollsdorf Leder GmbH aus der Steiermark. Der Autozulieferer, der auf die Bearbeitung von Leder und Fellen spezialisiert ist, gilt mit 587 Mitarbeitern als größte Insolvenz im Jänner. Als Hintergrund wird vor allem die schwierige Lage in der Autozulieferindustrie genannt. Dennoch gibt es Hinweise darauf, dass eine Fortführung des Unternehmens geplant ist.
Niederösterreichisches Unternehmen auf Platz zwei
Auf Platz zwei folgt die EITEK GmbH aus Niederösterreich mit 275 Mitarbeitern, tätig in der Bekleidungsherstellung. Ebenfalls aus Niederösterreich stammt die HERKA GmbH (Weberei) mit 135 Beschäftigten.
Weitere große Insolvenzen betreffen unter anderem die Kremmel & Schneider GmbH in Vorarlberg (100 Mitarbeiter) sowie die Textilveredelung Gmünd GmbH (82 Mitarbeiter). Auch Handel, Logistik, Hotellerie und Ingenieurdienstleistungen finden sich in den Top 10.
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