Ausschlaggebend für die im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Teuerungsrate seien das Ende des sogenannten Basiseffekts bei Strom sowie Preisrückgänge bei Energie im Allgemeinen.

Energie drückt die Teuerung: „Preisrückgang dämpfte Inflation um 1,2 Punkte“

„Dämpfende Effekte gingen von Strom, Gas, Heizöl, Treibstoffen sowie Industriegütern aus“, so Generaldirektorin Manuela Lenk. Allein der Preisrückgang von 4,9 Prozent im Energiesektor habe die Inflationsrate um 1,2 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat Dezember 2025 gedämpft. Als Gründe nannte sie das Ende des Basiseffekts der zum Jahresbeginn 2025 ausgelaufenen Strompreisbremse, die im Jänner 2026 gesenkte Energieabgabe und den reduzierten Erneuerbaren-Förderbeitrag.

Dienstleistungen bleiben Teuerungs-Treiber

Laut Statistik Austria verteuerten sich Industriegüter im Vergleich zum Jänner 2025 nur minimal um 0,8 Prozent. Die Preise für Dienstleistungen stiegen um 3,8 Prozent und waren damit weiterhin Inflationstreiber, ihr Einfluss auf die Inflation verringerte sich jedoch im Vergleich zu den vorangegangenen Monaten. Im Jahr 2025 hatten die Teuerungsraten bei Dienstleistungen deutlich über 4 Prozent betragen, weshalb ihr Einfluss auf die Gesamtinflation entsprechend höher war als aktuell.