Am Landesgericht Salzburg sind am Montag, dem 2. Februar, zwei zusammenhängende Konkursverfahren eröffnet worden. Betroffen sind die Adlerblick Altbausanierung GmbH und die Adlerblick Holding GmbH, wie der Kreditschutzverband von 1870 (KSV 1870) mitteilte. Beide Gesellschaften sind eng miteinander verflochten: Die Holding hält 100 Prozent der Anteile an der operativen Sanierungsfirma.

Die Adlerblick Altbausanierung ist im Bereich der Altbausanierung tätig. Der Geschäftsbetrieb läuft laut KSV 1870 derzeit weiter. Von der Insolvenz sind 14 Mitarbeiter sowie 75 Gläubiger betroffen. Die Passiva belaufen sich auf rund 1,35 Millionen Euro. Dem stehen Anlage- und Umlaufvermögen sowie fällige Kundenforderungen von lediglich etwa 170.000 Euro gegenüber. Als zentrale Ursache der Zahlungsunfähigkeit nennt der KSV 1870 den Ausfall einer zugesagten Förderung in Höhe von rund 186.000 Euro, der die Liquidität des Unternehmens entscheidend belastet habe.

Auch die Adlerblick Holding ist insolvent. Hier sind zwei Gläubiger betroffen. Als Aktivum wird eine Liegenschaft in Saalfelden angeführt, die jedoch bislang nicht veräußert werden konnte. Die Passiva der Holding summieren sich auf rund 906.100 Euro. Der gescheiterte Verkauf der Immobilie gilt als Hauptgrund für die Insolvenz.

Gläubiger beider Unternehmen können ihre Forderungen ab sofort bis zum 8. April beim KSV 1870 anmelden.