Als ersten Punkt fordern der NÖ Bauernbund und der NÖAAB eine weitere Senkung beziehungsweise Aussetzung von Spritsteuern wie Mineralölsteuer und CO2-Bepreisung. Ziel sei es, die Preissteigerungen an der Zapfsäule zu dämpfen. „10 Cent können hier daher nur der Anfang sein“, heißt es.

Mehr Pendlereuro und Eingriff beim Strompreis

Als zweite Maßnahme spricht sich NÖAAB-Obfrau Christiane Teschl-Hofmeister für eine Erhöhung des Pendlereuros aus. Viele Pendler seien auf das Auto angewiesen, weil öffentliche Verkehrsmittel in manchen Regionen nur eingeschränkt verfügbar seien. Gerade deshalb treffe sie der hohe Spritpreis besonders stark. Der Pendlereuro entlaste „zielgerichtet“ und müsse daher erhöht werden. Eine befristete Erhöhung habe es bereits gegeben, 2026 sei das „notwendiger denn je“.

Drittens verlangt Buaernbund-Obmann Stephan Pernkopf eine Änderung des sogenannten Merit-Order-Systems auf europäischer Ebene. Günstige und heimische Energie müsse auch günstig bei den Menschen ankommen. Es könne nicht sein, „dass in Zeiten geopolitischer Krisen teure Gaskraftwerke den Strompreis diktieren“. Preisdämpfende Maßnahmen würden zudem auch inflationsdämpfend wirken. Zugleich müsse die Energie-Unabhängigkeit von Russland und dem arabischen Raum weiter erhöht werden.

„Für politische Spielchen ist keine Zeit“

Die beiden Landesspitzen Christiane Teschl-Hofmeister und Stephan Pernkopf verweisen in einer Pressemitteilung darauf, dass eine Senkung der Treibstoffsteuern bereits gefordert worden sei und die Bundesregierung dazu erste Schritte angekündigt sowie ins Parlament eingebracht habe. Nun müsse rasch beschlossen werden. „Für politische Spielchen ist keine Zeit“, erklären Teschl-Hofmeister und Pernkopf in Richtung FPÖ und Grüne.