Statt ein Euro pro Tag kostet die Jahreskarte künftig 1,26 Euro pro Tag. Konkret steigt die digitale Jahreskarte auf 461 Euro, die gedruckte auf 467 Euro. Gegenüber dem bisherigen Preis von 365 Euro sind das plus 96 Euro (digital) beziehungsweise plus 102 Euro (gedruckt). Auch bei monatlicher Abbuchung wird es teurer: 500,40 Euro (digital) bzw. 506,40 Euro (gedruckt) statt bisher 396 Euro.

Senioren zahlen ebenfalls mehr

Wie MeinBezirk berichtete, wird auch die ermäßigte Jahreskarte für Senioren angepasst. Digital kostet sie künftig 294 Euro statt 235 Euro, gedruckt 300 Euro statt 235 Euro. Bei monatlicher Abbuchung liegen die Beträge bei 309 Euro (digital) bzw. 315 Euro (gedruckt), bisher waren es 246 Euro.

Neue Jahreskarten: Jugend ersetzt Semester, Spezial für Menschen mit Behinderungen

Neu ab 2026 sind zwei zusätzliche ermäßigte Jahreskarten. Die „Jahreskarte Jugend“ gilt für alle unter 26 Jahren – unabhängig von Ausbildung und Beruf – und wird die Semesterkarte ersetzen. Die „Jahreskarte Spezial“ richtet sich an Menschen mit Behinderungen. Beide Tickets kosten 300 Euro jährlich, digital jeweils 294 Euro. Bei monatlicher Abbuchung liegen sie bei 315 Euro (gedruckt) bzw. 309 Euro (digital).

Einzelfahrten und Zeitkarten deutlich teurer

Nicht nur Jahreskarten werden angepasst: Auch Einzelfahrscheine und Zeitkarten steigen ab 2026 deutlich im Preis. Der gedruckte Einzelfahrschein kostet dann 3,20 Euro statt 2,40 Euro, digital liegt er bei 3 Euro. Ermäßigte Einzelfahrscheine steigen auf 1,60 Euro (bisher 1,20 Euro). Auch die Zeitkarten ziehen an: Das 24-Stunden-Ticket kostet künftig 10,20 Euro, in der digitalen Variante 9,70 Euro. Für das 7-Tage-Ticket werden 28,90 Euro fällig, digital 25,20 Euro. Beim 31-Tage-Ticket werden künftig 75 Euro (gedruckt) bzw. 65,20 Euro (digital) verlangt. Kurzzeit-Tickets und Einzelfahrscheine sind im Online-Shop rund fünf Prozent günstiger als die gedruckte Variante.

Diese Tickets fallen weg – und Schwarzfahren wird teurer

Mit Jänner 2026 verschwinden mehrere bisherige Angebote: Neben Semesterkarte und Ferien-Monatskarte sind auch die 48-Stunden- sowie 72-Stunden-Karte nicht mehr erhältlich. Ebenso fallen ViennaCityCard, EasyCityPass, QueerCityPass sowie klassische Einzelfahrscheine für Seniorinnen und Senioren weg. Wer ohne gültiges Ticket unterwegs ist, zahlt ab 2026 ebenfalls mehr: 135 Euro bei sofortiger Zahlung, 145 Euro bei Zahlung per Erlagschein.