Top-Ökonom: US-Eingriff in Venezuela könnte bei uns Teuerung senken
Aufhorchen lässt einer der bekanntesten Wirtschafsexperten des Landes, der Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) Gabriel Felbermayr heute mit gleich mehreren bemerkenswerten Aussagen.
Weil er immer wieder als Finanzminister ins Spiel gebracht werde, antwortet er auf eine entsprechende Frage: „Warum nicht? Es müsste aber ein Paket sein“, bei dem er auch etwas bewegen und „mitgestalten“ könne. Gleichwohl betonte Felbermayr, dass er froh sei, dass „jetzt in der Lage, in der wir sind“,‘der Finanzminister Markus Marterbauer heiße.
Positive Auswirkung auf Österreichs Wirtschaft
Für Aufsehen sorgt auch seine Einschätzung, dass die Intervention der USA in Venezuela sich positiv auf unsere Wirtschaft auswirken könnte, vor allem auf die Teuerung. Der WIFO-Direktor: „wenn das verbunden ist mit einem deutlichen Erstarken der Ölförderung dort, dann bedeutet das für die Erdölpreise weltweit niedrigere Niveaus und damit auch konjunkturell eher Vorteile für uns.“
Generell zur wirtschaftlichen Lage betont Felbermayr: „Die Rezession in Österreich ist vorbei“, aber es fehle noch an zusätzlichen Wachstum, um von einem echten Aufschwung reden zu können.
Neu war außerdem, dass der Ökonom bekannt gab, das WIFO habe bereits entschieden, dass er für eine weitere Periode als Direktor des WIFO bestellt wurde.
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