Wintertourismus in Österreich: Positive Aussichten für die kommende Saison
Österreich blickt zuversichtlich auf die kommende Wintersaison. Laut einer aktuellen Studie der Österreich Werbung (ÖW) planen diese Saison etwa 17 Millionen Menschen fest ihren Winterurlaub in Österreich zu verbringen – eine Zunahme im Vergleich zu den 16,3 Millionen Urlaubern des Vorjahres.
Diese positive Entwicklung zeigt, dass die Attraktivität des Landes als Winterdestination weiterhin ungebrochen hoch ist. Die finanzielle Situation vieler Reisender hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert, was sich direkt auf die Urlaubsplanung auswirkt. Umfragen zeigen, dass 8 % der Befragten bereit sind, deutlich mehr für ihren Winterurlaub auszugeben, während 27 % angaben, zumindest etwas höhere Ausgaben zu planen.
Im Gegensatz dazu sinkt die Zahl derjenigen, die beim Urlaub sparen wollen: Nur 13 % gaben an, in dieser Saison ihre Ausgaben zu reduzieren, verglichen mit 19 % im Vorjahr. Trotz der gestiegenen Preise für Skipässe – in manchen Gebieten liegt der Preis für Tageskarten mittlerweile bei fast 80 Euro – scheint der finanzielle Aspekt weniger im Vordergrund zu stehen. „Angstsparen ist beim Winterurlaub dieses Jahr deutlich weniger präsent. Die wirtschaftliche Lage vieler Gäste hat sich verbessert, das Geld sitzt wieder lockerer, und die Reiselust ist enorm“, erläutert Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler.
Große Nachfrage bei Ausländischen Reisegästen
Ein besonders großer Teil der Gäste kommt aus dem Ausland: Rund 77 % der Übernachtungen in Österreichs Skigebieten gehen auf internationale Besucher zurück, in Tirol liegt dieser Anteil sogar bei beeindruckenden 93 %. Besonders bemerkenswert ist, dass immer mehr Unentschlossene Österreich als Winterreiseziel in Betracht ziehen.
Im vergangenen Jahr konnten insbesondere hochpreisige Unterkünfte wie Vier- und Fünf-Sterne-Hotels beträchtliche Gewinne erzielen, ein Trend, der sich auch in dieser Saison fortsetzen dürfte. Laut Kraus-Winkler verzeichnen zudem vor allem gewerbliche Ferienwohnungen eine hohe Profitabilität, während kleinere Hotels zunehmend mit wirtschaftlichem Druck zu kämpfen haben.
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