Arbeiten in Wien ist seit Jahresbeginn teurer: Mit 1. Jänner 2026 hat die Stadt den Wohnbauförderungsbeitrag (WF-Beitrag) von 1,0 auf 1,5 Prozent des Bruttogehalts erhöht. Die Abgabe wird weiterhin je zur Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen – der Anteil pro Seite stieg damit von 0,5 auf 0,75 Prozent.

Betroffen sind Arbeitnehmer über der Geringfügigkeitsgrenze von 551,10 Euro, sofern sie bei der Wiener Landesstelle der Österreichischen Gesundheitskasse versichert sind oder ihr Beschäftigungsort Wien ist. Ausgenommen bleiben Personengruppen, die schon bisher keinen WF-Beitrag zahlen mussten, etwa Lehrlinge oder freie Dienstnehmer.

Mittel fließen nicht nur in den Wohnbau

Durch die Erhöhung sollen laut Angaben rund 200 Millionen Euro zusätzlich hereinkommen. Die Mittel sind zwar zweckgewidmet, fließen aber nicht nur in den Wohnbau: Auch Soziales, Schulen und Kindindergärten sollen damit finanziert werden.

Die gesetzliche Grundlage wurde am 23. Dezember 2025 im Wiener Landesgesetzblatt veröffentlicht – seit 1. Jänner 2026 ist die Erhöhung verbindlich. Der Brutto-Netto-Rechner von rechner.at berücksichtigt den neuen Wiener WF-Beitrag bereits.