Wohnbau-Schock: Branche verzeichnet größte Krise seit 30 Jahren
Österreichs Wohnbau rutscht immer tiefer in die Krise. Laut einer Analyse von RBI/Raiffeisen Research sind die Investitionen zwischen Anfang 2022 und Ende 2025 real um 21,7 Prozent eingebrochen – der stärkste Rückgang seit rund 30 Jahren.
Die Ursachen vermuten die Wohnbau-Finanz-Experten von INFINA vor allem in gestiegenen Zinsen, strengeren Kreditvergaben und stark gestiegenen Baukosten. Viele private Haushalte könnten sich Wohnbaukredite schlicht nicht mehr leisten, wodurch zahlreiche Projekte gestoppt oder gar nicht erst begonnen wurden.
Immer wieder dabei im Gesprächsthema: die Mietpreisbremse.
mietpreisbremse wirkt
— Stephan Mittelbach (@meso_cie) March 19, 2026
mehr preisbremsen braucht das land pic.twitter.com/7qQgVR3V1b
Österreich-spezifisches Problem
Doch nicht überall ist das Problem gleichermaßen vorhanden. Raiffeisen-Research-Ökonom Matthias Reith schilderte gegenüber Selektiv: “Die österreichische Wohnbaurezession sucht europaweit fast ihresgleichen. Auch 2026 dürfte für den Wohnbausektor ein Rezessionsjahr sein, Bauzäune und Kräne haben Landschafts- und Stadtbild mittlerweile Sicherheitswert”.
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