Zutrittsspezialist Skidata in Salzburg offenbar vor Personalabbau
Bei den geplanten Freistellungen soll es sich ausschließlich um Angestellte handeln. Skidata gehört seit Herbst 2024 zur schwedischen Unternehmensgruppe Assa Abloy.
Ein Mitarbeiter der Gletscherbahnen beim einsammeln von Müll neben einer Skidata Skipass Kontrolle am Kitzsteinhorn, aufgenommen am 16. Juli 2019 in Kaprun, ÖsterreichAPA/EXPA/ JFK
Die Firma Skidata mit Sitz in Grödig (Flachgau) hat laut einem Bericht der “Kronen Zeitung” im Rahmen des AMS-Frühwarnsystems 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Kündigung vorangemeldet. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es am Montag nicht. Weder das Unternehmen noch das AMS wollten sich dazu äußern.
Noch keine Kündigungen ausgesprochen
Laut Auskunft der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) dürften aber noch keine Kündigungen ausgesprochen worden sein. Nachsatz: “Leider hat Skidata keinen Betriebsrat.” Skidata stellt Ticket- und Zutrittssysteme unter anderem für Parkhäuser, Bergbahnen und Stadien her. Auf der Firmenhomepage gibt das Unternehmen den Jahresumsatz global mit 315 Millionen Euro (2024) an, wovon fast 90 Prozent außerhalb Österreichs erzielt werden. Am Standort in Salzburg waren zuletzt gut 430 Mitarbeiter beschäftigt. Bis zur Übernahme durch die Assa-Abloy-Holding um kolportierte 340 Mio. Euro gehörte Skidata zur Schweizer Kudelski-Gruppe.
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