Bei der Vereidigung am Neujahrstag stand Duwaji, 28-jährige Künstlerin, an Mamdanis Seite und soll dabei ausgerechnet in hochpreisigen Designer-Stiefeln aufgetreten sein. Ein Bild, das für viele so gar nicht zum „Mann des Volkes“-Narrativ passt.

Wie die New York Post berichtet, soll Duwaji die „Shelley Boots“ des Labels Miista getragen haben. Preis: satte 630 Dollar – umgerechnet rund 538 Euro. Laut Herstellerangaben: pflanzlich gegerbtes Rindsleder, ultra-gedämpfte Memory-Foam-Sohle, sechs Zentimeter Absatz. Während Mamdani kurz nach Mitternacht den Eid ablegte, setzte Duwaji damit ein Fashion-Statement und einen Politik-Widerspruch in Echtzeit.

„Affordability“-Agenda oder Show?

Der Account @CityDeskNYC postete auf der Plattform X (übersetzt): „Mamdanis ‚Bezahlbarkeits-Agenda‘ ist ein Schwindel. Seine Frau paradierte in 600-Dollar-Miista-Stiefeln, während er Mietstopps fordert, die den Wohnungsmarkt kollabieren lassen.“

Andere kommentierten süffisant: „Sie kosten 600 Dollar. Aber wenn er die Produktionsmittel übernimmt, kann sie sich jeder leisten.“ Und: „Willkommen im Sozialismus.“

Duwaji trug außerdem schwarzen Mantel, Rock und auffällige Ohrringe und hielt den Koran, auf den Mamdani schwor. Schon im November war sie bei der Siegesrede mit Designer-Teilen aufgefallen. Darunter sind Schmuckstücke des Designers Eddie Borgo, die teils über 46.000 Dollar (rund 39.250 Euro) kosten.

Rama Duwaji trägt auf dem Bild Designer-Ohrringe von Eddie Borgo.IMAGO/NurPhoto