Nach Eklat um Billie Eilish: Indigene melden sich zu Wort
Der Tongva-Stamm, dessen angestammtes Territorium auch das Anwesen von Billie Eilish in den Hollywood Hills umfasst, hat sich zu den Aussagen der Sängerin bei den Grammys geäußert. Eilish meinte dort nämlich: „Niemand ist illegal auf gestohlenem Land.“ Anschließend rief sie, „f*ck ICE“ in den Saal.
Ein Sprecher des Tongva-Stammes betonte, dass die Sängerin bisher keinen direkten Kontakt bezüglich der Eigentumsrechte ihres 3-Millionen-Dollar-Hauses aufgenommen habe, berichtet die Daily Mail. „Wir schätzen es, wenn öffentliche Persönlichkeiten auf die wahre Geschichte dieses Landes aufmerksam machen. Wir hoffen jedoch, dass in künftigen Diskussionen explizit auf unseren Stamm verwiesen wird, damit die Öffentlichkeit versteht, dass das Los-Angeles-Becken Gabrieleno-Tongva-Territorium ist“, erklärte der Sprecher.
Bille Eilish in der Kritik
In sozialen Medien wurde Eilish für ihre Aussagen kritisiert. Nutzer wiesen laut The Daily Wire darauf hin, dass Eilish heuchlerisch sei. Floridas Gouverneur Ron DeSantis schlug in eine ähnliche Kerbe: Eilish solle ihr Anwesen aufgeben, wenn sie tatsächlich an „gestohlenem Land“ festhält.
Dies ist nicht das erste Mal, dass die 24-jährige Sängerin mit kontroversen Äußerungen Aufmerksamkeit erregt. Im November beschimpfte sie Elon Musk, weil dieser nicht mehr Geld für wohltätige Zwecke spende.
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