Schwierige Zeiten für das norwegische Königshaus: Zunächst sorgte das vielbeachtete Interview zum Epstein-Skandal für Aufsehen, nun ist es der Gesundheitszustand von Kronprinzessin Mette-Marit. Neue Bilder zeigen Kronprinz Haakon, wie er bei einem Spaziergang ein Sauerstoffgerät für seine Frau trägt. Die 52-Jährige ist schwer erkrankt, wartet auf eine Lungentransplantation und scheint aktuell besonders geschwächt. Gleichzeitig steht sie wegen ihrer früheren Kontakte zu Jeffrey Epstein massiv unter Druck.

Neue Bilder zeigen Sauerstoffgerät

Wie die norwegische Zeitung Dagbladet und das Magazin SE og HØR berichten, wurde Mette-Marit bereits vergangene Woche beim Verlassen einer Notaufnahme in Oslo erstmals mit einem Atemgerät gesehen.

Diese Bilder verstärken die Sorgen um die Kronprinzessin, deren Gesundheitszustand sich zuletzt offenbar weiter verschlechtert hat.

Klare Worte zum Epstein-Skandal

Nur wenige Tage zuvor hatte sich Mette-Marit in einem 20-minütigen Interview mit dem norwegischen Sender NRK erstmals ausführlich zum Epstein-Skandal geäußert. Laut veröffentlichten Ermittlungsakten hatte Mette-Marit engeren Kontakt zu ihm als bisher bekannt. Rund 400 Nachrichten und E-Mails aus den Jahren 2011 bis 2014 sowie mehrere Treffen sind dokumentiert.

In dem Interview zeigte sie Reue: „Ich wünschte mir natürlich, ich hätte ihn nie kennengelernt. Es ist mir sehr wichtig, die Verantwortung dafür zu übernehmen, dass ich seinen Hintergrund nicht genauer überprüft habe.“ Weiter erklärt sie, dass sie sich so manipulieren und täuschen ließ. Mitleid wolle sie nicht, vielmehr müssten die Opfer im Mittelpunkt stehen.

Familie unter Druck – Gesundheit im Mittelpunkt

Ihre späte Äußerung begründet die Kronprinzessin mit der schwierigen familiären Lage und ihrem Gesundheitszustand. Ihr Sohn Marius Borg Høiby muss sich derzeit wegen schwerer Vorwürfe, darunter Vergewaltigung, vor Gericht verantworten. „Wir sind eine Familie, die sich in den letzten Wochen in einer sehr schwierigen Situation befunden hat. Für uns stand in erster Linie die Familie im Mittelpunkt“, sagte sie.

Zugleich machte sie ihre gesundheitliche Lage deutlich: „Ich lebe mit einer schweren Krankheit, die derzeit meinen Alltag bestimmt.“ Ob sie ihre royalen Pflichten weiterhin erfüllen könne, hänge davon ab.