Valentinstag: Männer greifen 2026 tiefer ins Börserl
Der Tag der Liebenden hat längst seinen festen Platz im Kalender – nicht nur emotional, sondern auch wirtschaftlich. In Vorarlberg rechnen Händler rund um den Valentinstag erneut mit spürbaren Mehreinnahmen. Eine aktuelle Erhebung unter kleinen und mittleren Unternehmen zeigt: Mehr als jeder Zweite plant heuer den Partner zu beschenken. Besonders auffällig ist dabei die größere Ausgabebereitschaft der Männer.
Nach den jüngsten Umfragewerten wollen 63 % der Vorarlberger Männer zum Valentinstag ein Geschenk erwerben. Bei den Frauen sind es 55 %. Insgesamt dürfte der Umsatz im Land bei rund 10 Millionen Euro liegen – etwa eine Million mehr als im vergangenen Jahr.
Die stärkste Schenkungsneigung findet sich unter Verlobten, während bei langjährigen Beziehungen die Ausgabefreude etwas verhaltener ausfällt.
Der Großteil der Präsente bleibt klassisch auf den eigenen Partner konzentriert – doch auch Freunde oder Familienmitglieder werden zunehmend beschenkt.
Blumen bleiben unangefochten an der Spitze
Florale Geschenke dominieren weiterhin das Bild. 56 % der Kaufwilligen entscheiden sich für Blumen oder Pflanzen. Besonders gefragt sind Rosen – sie stehen weltweit für Leidenschaft und Zuneigung.
Für die Floristen im Land zählt der Valentinstag damit zu den umsatzstärksten Tagen des Jahres. „Als zeitloses Symbol für Liebe und Aufmerksamkeit verbinden Blumen Tradition mit individueller Aussagekraft“, sagt Diana Ender, Berufsgruppensprecherin der Floristen in Vorarlberg.
Neben klassischen roten Rosen gewinnen zarte Pastelltöne und saisonale Arrangements an Bedeutung. Frühlingsboten wie Ranunkeln, Narzissen, Primeln oder Hyazinthen – vielfach aus regionaler Produktion erfreuen sich Beliebtheit.
Süßes als beliebte Alternative
Neben Blumen greifen 34 % der Schenkenden zu Pralinen, Schokolade oder anderen süßen Präsenten. Gutscheine, kleine Schmuckstücke oder persönliche Aufmerksamkeiten ergänzen das Angebot – doch kein Produkt erreicht die Symbolkraft eines Straußes Blumen
Segnungen, Kultur und Kulinarik: Kirche setzt Akzente
Der Valentinstag wird nicht nur kommerziell begangen. Zahlreiche katholische Pfarrgemeinden im ganzen Land laden auch 2026 zu besonderen Gottesdiensten ein. Paare, Verliebte, Verlobte und Singles können sich segnen lassen oder gemeinsam feiern.
In Wien etwa hat die Segensfeier im Stephansdom mit Dompfarrer Toni Faber Tradition. Auch kreative Formate wie ein „Kiss and give“-Charity-Event in der Pfarre St. Johann Nepomuk oder kulturelle Angebote wie ein „Rendezvous mit der Kunst“ im Salzburger DomQuartier ergänzen das Programm.
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