Andreas Unterberger: Die nächste linke Intrige ist geplatzt
Vor zwei Jahren hat eine in Deutschland groß aufgeblasene Affäre auch in Österreich die SPÖ und die Grünen und damit auch den ORF so empört, dass es an mehr als 30 verschiedenen Orten unter dem großspurigen, verlogenen, aber für Linke typischen Titel “Demokratie verteidigen” zu Protestkundgebungen gekommen ist.
Nun aber hat sich gerichtsoffiziell herausgestellt, dass der Schlagzeilen machende Anlass erstunken und erlogen gewesen ist. Jetzt warten wir – freilich bisher vergeblich – auf Entschuldigungen und großflächige Berichtigungen. Aber freilich: Die ORF-Linke ist so mit dem Abschuss des eigenen Generaldirektors aus lächerlichem Anlass und mit dem Auffliegen ihrer eigenen korrupten Geschäfte befasst, dass sie sich nicht auch noch um eine Richtigstellung ihrer Falschberichterstattung von damals kümmern kann.
Im Jänner 2024 hatte der ORF geschrieben: “Ein Geheimtreffen der Rechten und Rechtsextremen in Deutschland, bei dem die Deportation ganzer Bevölkerungsgruppen nach Afrika besprochen worden ist, ist letzte Woche publik geworden.” Auch auf all seinen anderen Kanälen hat der Linksfunk ganz groß ähnliche Berichte gebracht. Sogar das – mangels Publikums – total von Steuergeldern der Gemeinde Wien abhängige Volkstheater hat im Rahmen einer aus Berlin übertragenen Bühnenlesung angebliche “Enthüllungen” über das angebliche Rechtsextremistentreffen präsentiert.
Noch viel mehr Grund zu Entschuldigungen hätten freilich die deutschen Linksparteien. In Berlin sind sogar die Spitzen der damals noch regierenden Ampelkoalition, der rote Bundeskanzler Scholz und die grüne Außenministerin Baerbock, Hand in Hand zu einer Betroffenheits-Kundgebung aufmarschiert. Im Zuge der kollektiven Empörung aller Linker über die kolportierten Behauptungen zu diesem Privattreffen wurde wieder einmal ein Verbot der AfD verlangt; dafür wurden immerhin 1,2 Millionen Unterschriften gesammelt.
All diese wohlinszenierten Aufregungen basierten ausschließlich auf den sogenannten “Recherchen” der “Investigativplattform Correctiv”. Das wohl besser als Denunziationsplattform zu bezeichnende, aber von der Ampelregierung finanzierte Correctiv hat nun jedoch vor dem Landgericht Berlin wegen der damaligen Berichte eine klatschende Niederlage erlitten. Der Plattform wurde untersagt, ihre unrichtigen Tatsachenbehauptungen weiter als Meinungen zu verbreiten.
Schon in den Monaten zuvor hat sich “Correctiv” auf die Schutzbehauptungen zurückgezogen, seine Berichte wären von anderen Medien überinterpretiert worden. Diese anderen Medien haben damals geschrieben, dass bei dem Privattreffen in Potsdam etwa vom österreichischen Identitären-Aktivisten Martin Sellner über die Abschiebung deutscher Staatsbürger mit Migrationshintergrund gesprochen worden sei. Das hat in Wahrheit aber genauso davor auch “Correctiv” behauptet.
Inzwischen ist klar, dass bei diesem Privattreffen nie von deutschen Staatsbürgern die Rede gewesen sei, die irgendjemand abschieben wolle.
Jetzt ist ebenso klar, dass dabei auch nie von “Deportation” geredet worden ist, sondern eben nur über die Abschiebung von unberechtigt in Deutschland lebenden Personen.
Das Ganze ist ein inzwischen geradezu historisch gewordenes Beispiel, wie die Linke mit Hilfe willfähriger Medien – und der steuergefütterten Kulturszene sowieso – imstande ist, künstliche Aufregungen “gegen Rechts” zu inszenieren und die Menschen aufzuhetzen. Von einer Bereitschaft zur Richtigstellung unwahrer Behauptungen ist hingegen keine Spur zu finden.
Ziemlich deutlich erinnert diese miese Intrige auch an das gegenwärtig zentrale Thema der heimischen Medienszene: Da wird ein bürgerlicher ORF-Chef, der linke Korruption aufgedeckt hat, unter Missbrauch einer vier Jahre alten amourösen Geschichte und unter Missbrauch der ständig auf Knopfdruck abrufbaren feministischen MeToo-Hysterie abgeschossen.
Eines muss man den Linken lassen: Intrigieren und Kollektivaufregungen weitab der Fakten inszenieren, das können sie einfach perfekt.
Andreas Unterberger schreibt neben dem „Exxpress“ auch auf „das-tagebuch.at“
Kommentare