Mit KI kann man nicht nur verwackelte Fake-News-Videos für Nachrichtensendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen produzieren, mit ihr können ganze Hochglanz-Spielfilme innerhalb von Stunden hergestellt werden: ohne Kamerateams, Schauspieler, Requisiten, Drehorte etc. Was man künftig für die Produktion von Filmen, Serien, Shows etc. braucht, sind leistungsfähige KI-Programme und Rechner. Hochwertige Inhalte können mit den entsprechenden Spezialisten quasi per Knopfdruck produziert werden.

Das kleine Berliner KI-Studio Dor Brothers hat es vorgemacht. Es hat einen 3 Minuten langen Trailer für einen Science-Fiction-Film online gestellt. Er ist, inklusive Schauspieler, ausschließlich mit KI generiert worden. Das Studio behauptet, es habe den ganzen Spielfilm in nur einem Tag produziert. Auch wenn das übertrieben oder ein Marketinggag sein mag – der ganze Film ist jedenfalls noch nicht veröffentlicht worden –, reicht die 3 Minuten-Sequenz aus, um Hollywood auf den Kopf zu stellen. Denn der Trailer sieht tatsächlich wie eine hunderte Millionen Dollar teure Produktion aus. Außerdem kursiert derzeit in den sozialen Medien eine Kampfszene zwischen Tom Cruise und Brad Pitt. Auch sie wurde zu 100 Prozent am Computer produziert – ohne Mitwirkung der beiden Hollywoodstars. Was diese beiden Clips zeigen bzw. ankündigen, ist eine Revolution, die unsere Gesellschaft stärker verändern wird als seinerzeit die Erfindung des Buchdruckes mit beweglichen Lettern im Jahr 1450. Dank KI wird in der Film-, TV- und der gesamten Unterhaltungsindustrie kein Stein auf dem anderen bleiben – was auch tiefgreifende Auswirkungen auf die politischen Landschaften und die globalen Machtverhältnisse haben wird. Das ist trotz der noch vielen Unbekannten und Fragezeichen eine grundsätzlich gute Nachricht.

Ein linkes Machtmonopol fällt

Denn die Medien- und Kulturindustrie ist seit Jahrzehnten fest und fast ausschließlich in linker Hand. Sie ist eines der wirkmächtigsten Werkzeuge der Sozialisten aller Farben und die zentrale Säule der linken Hegemonie. Egal ob woker Hollywood-Blockbuster, Netflix-Fließbandserie, bräsige deutsche TV-Produktion oder französisches Arthauskino: sie sind praktisch ausnahmslos von linker Ideologie getragen, sie transportieren linke bis linksextreme Botschaften, sie sind ein wichtiger Baustein der linken Vormachtstellung im metapolitischen Raum und damit eine zentrale Stütze linker Herrschaft, sie bereiten seit Jahren den Boden für alle großen transformatorischen Projekte der Linken, vom Genderismus über den Green Deal bis hin zur kulturzersetzenden Massenzuwanderung.

Mit der globalen und nationalen Kulturindustrie werden die Bürger seit Jahrzehnten flächendeckend indoktriniert, manipuliert, erzogen, gesteuert und moralisch erpresst. Jeden Tag, rund um die Uhr: Der Großteil der Bürger konsumiert den ideologisch kontaminierten Output der linken Medien- und Kulturindustrie freiwillig – mehrere Stunden pro Tag. Aber auch als kritischer Bürger kann man sich dieser omnipräsenten Dauerpropaganda kaum entziehen.

Der Marsch der Linken durch die Institutionen war in diesem so zentralen Bereich besonders erfolgreich. Die Kulturindustrie ist bis auf unbedeutende Nischen und Randbereiche ein Monopol der Linken, die mehr oder weniger alles kontrollieren: Produktionsfirmen, Marketing, Ausbildungsstätten, Studios, TV-Netzwerke etc.

Wer ins Kino geht, eine Netflix-Serie streamt oder sich einen öffentlich-rechtlichen-TV-Krimi ansieht, wird immer und ausschließlich mit linker Ideologie belästigt, dem werden sozialistische Dogmen, Utopien, Klischees und Feindbilder mehr oder (zumeist) weniger subtil eingeimpft.

Die Demokratisierung der Kulturindustrie

Aufgrund der linken Vormachtstellung in der Unterhaltungsbranche, die nichts anderes als eine Bewusstseinsindustrie ist, gibt es de facto keine relevanten Film-, TV- oder Streamingproduktionen mit konservativen, liberalen oder gar rechten, ja nicht einmal mit neutralen bzw. unideologischen Inhalten. Die wenigen Produktionen, die von konservativen Filmemachern stammen, waren Low-Budget-Produktionen, die gegen größten Widerstand und maximalen medialen Gegenwind über alternative Vertriebswege im Internet – zumeist werden solche politisch unerwünschten Filme auch auf YouTube gesperrt – in kleinem Rahmen verbreitet wurden.

Die gesamte Film- und Kulturindustrie ist in den Händen Linker, die darauf achten, dass kein rechter, liberaler oder konservativer Nestbeschmutzer die Infrastruktur dieser hunderten Milliarden schweren Branche nutzen kann. Es ist ein exklusiver Klub, der neben monetären Interessen vor allem ein Ziel hat: die herrschenden linken Machtstrukturen zu stützen, auszubauen und alle politischen Konkurrenten, sprich: Feinde unschädlich zu machen.

Das ist der Knackpunkt: Diese komplexe, teure und über Jahrzehnte gewachsene Infrastruktur aus Studios, Schauspielern, TV-Sendern, Medien-Konzernen, Ausbildungsstätten, Finanziers, Institutionen etc. wird dank KI obsolet und wertlos, wie Pferdekutschen nach der Erfindung des Automobils, wie Segelschiffe im Zeitalter der Dampfschifffahrt. Ihr Nutzen wird künftig nur noch ein sentimentaler sein – für Menschen, die noch „echte“ Schauspieler sehen wollen.

Wer bisher einen Film produzieren wollte, der nicht in die linke Gedankenwelt passte, fand keine Schauspieler, keine Kameraleute, keine Regisseure, keine Cutter, ja, nicht einmal Beleuchter und selbstredend niemanden, der ein solches Vorhaben finanziert hätte.

Linke als Modernisierungsverlierer

Dieses System, das die Linke seit Jahrzehnten monopolartig beherrscht und exklusiv für sich beansprucht, droht nun zu einem Dinosaurier, zu einer gewaltigen Maschinerie, ohne jeden Nutzen zu werden. Die linken Gatekeeper, die dieses System vor nichtlinken Eindringlingen geschützt haben, bewachen künftig nur noch eine Ruine, die ohnehin niemand mehr betreten möchte.

Wozu sich noch mit moralisch aufgeplusterten, links-woken Schauspielern herumärgern, wenn sie die KI per Knopfdruck mindestens genauso gut erschaffen kann, ganz ohne Allüren, missionarischem Eifer und Spitzengagen.

Was das linke Milieu vor nicht allzu langer Zeit mit Hochmut, Verachtung und Schadenfreude der rechten Arbeiter- und Mittelschicht prophezeit hat, nämlich, dass sie in einer von Linken globalisierten und beherrschten Welt zu den Modernisierungsverlierern und Auslaufmodellen zählen werden, hat sich dank KI nun umgekehrt.

Berufe, in denen vor allem Linke tätig sind, werden durch die KI ersetzt, weil diese Programme über jene Fähigkeiten verfügen und jene Aufgaben übernehmen können, die bisher und nahezu exklusiv von Linken wahrgenommen worden sind, in der Medien- und Kulturindustrie, in den Geisteswissenschaften, in der Kommunikationsbranche, kurz: in der Bewusstseinsindustrie.

Linker Widerstand ist zu erwarten

Regisseure, Marketingfachleute, Geisteswissenschaftler, Autoren, Schauspieler, Komponisten etc. sind die wahren Modernisierungsverlierer. Was sie können, können KI-Programme besser, schneller, billiger und effizienter. Sie verlieren damit nicht nur ihre Jobs und ihr Ansehen, sondern auch ihre Bühnen, Kanäle und Plattformen, über die sie bisher mehr oder weniger exklusiv ihre toxische Ideologie und Botschaften verbreiten konnten. Das bedeutet in weiterer Folge einen noch nicht abschätzbaren Macht- und Bedeutungsverlust.

Künftig kann jeder mit Hilfe von KI Filme, Bücher, Bilder und andere Kulturgüter erschaffen – nach seinen eigenen Vorstellungen und ohne ideologische Bevormundung und politische Aufpasser. Eine Schreckensvorstellung für die Linke und das politmediale Establishment, weshalb dieses Milieu alles tun wird, diesen gewaltigen Demokratisierungsschub, der die Machtverhältnisse neu ordnen könnte, zu be- und verhindern.

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