Schockmoment bei der Rebenland-Rallye in der Südsteiermark: Fürst Albert von Thurn und Taxis ist am Freitag bei einem schweren Unfall verunglückt. Der Rennwagen des 42-jährigen Adeligen stürzte rund 50 Meter einen Abhang hinunter. Rettungskräfte mussten ihn aus den Trümmern bergen, anschließend wurde er mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus nach Graz geflogen.

Der Sohn von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis war gemeinsam mit seiner Beifahrerin Jara Hain im Škoda Fabia RS Rally2 unterwegs, als es bei der vierten Prüfung auf der Panoramastraße in Pößnitz zu dem dramatischen Unfall kam.

Zuvor lief es für das Duo sportlich vielversprechend: Nach drei von insgesamt sieben Wertungen lag das Team noch auf dem dritten Platz der offenen österreichischen Meisterschaft.

Dramatische Bergung nach Absturz

Nach dem Unfall bot sich den Rettungskräften ein dramatisches Bild. Der Rallye-Wagen war einen steilen Abhang hinuntergestürzt und schwer beschädigt.

Für die Bergung mussten die Einsatzkräfte laut Rennleitung sogar einen Kran anfordern, um das Fahrzeug aus dem Gelände zu holen. Zunächst stand jedoch die Rettung der beiden Insassen im Mittelpunkt.

Albert von Thurn und Taxis klagte noch am Steuer seines zerstörten Wagens über starke Schmerzen im Bereich der Lendenwirbel. Aufgrund der Verletzungen entschieden die Einsatzkräfte, ihn möglichst schnell in ein spezialisiertes Krankenhaus zu bringen.

Ein Rettungshubschrauber brachte den Regensburger direkt in das Klinikum nach Graz. Auch seine Beifahrerin Jara Hain wurde verletzt. Sie wurde mit Rückenschmerzen in das Krankenhaus nach Wagna gebracht.

Erfolgreicher Motorsportler

Für Albert von Thurn und Taxis ist Motorsport seit vielen Jahren mehr als nur ein Hobby. Der Unternehmer und Adelige ist seit langem im internationalen Rennsport aktiv und konnte bereits mehrere Erfolge feiern.

Zu seinen größten sportlichen Erfolgen zählt der Titel in der ADAC-GT-Masters-Serie im Jahr 2010. Seitdem war er immer wieder bei verschiedenen Rennveranstaltungen und Rallyes am Start.

Der Unfall bei der Rebenland-Rallye stellt daher einen besonders dramatischen Moment in seiner Motorsport-Karriere dar.