60.000 Muslime bei Ramadan-Ende: Polizei-Großeinsatz auf der Donauinsel
Menschenmassen, Verkehrschaos und ein Großaufgebot der Polizei: Auf der Wiener Donauinsel feierten zehntausende Muslime das Ende des Ramadan.
Am frühen Freitagmorgen versammelten sich in Wien-Floridsdorf rund 60.000 Menschen, um gemeinsam das Ende des Fastenmonats Ramadan zu feiern. Schauplatz der Großveranstaltung war der Bereich am Bruckhaufen im 21. Bezirk, wo die Feierlichkeiten bereits gegen 5 Uhr früh begannen und bis in die Mittagsstunden andauerten.
Die hohe Teilnehmerzahl sorgte für erhebliche Verkehrsprobleme in der Umgebung. Besonders betroffen waren die Floridsdorfer Brücke sowie die Arbeiterstrandbadstraße, wo es zu langen Staus und Verzögerungen kam. Viele Autofahrer mussten deutlich mehr Zeit für ihre Fahrt einplanen.
Tausende Muslime feierten am 20. März 2026 im 21. Gemeindebezirk beim islamischen Zentrum das Ende des Ramadans. Kräfte der Einsatzeinheit sicherten die angemeldete Versammlung mit mehreren tausend Teilnehmern. #w2003 pic.twitter.com/O9bx6t90JF
— Esterreicherr (@Esterreicherr) March 20, 2026
Die Versammlung war im Vorfeld angemeldet und wurde von einem Großaufgebot der Polizei begleitet. Zahlreiche Beamte der Einsatzeinheit waren vor Ort, um die Sicherheit während der Veranstaltung zu gewährleisten und den Ablauf zu koordinieren.
Trotz der Menschenmengen verlief das religiöse Treffen weitgehend ruhig. Für die Teilnehmer stand das gemeinsame Gebet und das feierliche Ende des Ramadan im Mittelpunkt. Für die Behörden bedeutete der Großeinsatz dennoch eine logistische Herausforderung in den frühen Morgenstunden.
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